Bremen bündelt Winterdienste

Heute soll das Eis in Bremen verschwinden

Bremen·Hamburg. Während sich die Lage auf den Bremer Straßen einigermaßen entspannt hat, sind zahlreiche Radwege noch immer unter einem dicken Eispanzer begraben. Das soll sich heute ändern: Die wichtigsten Routen werden wieder befahrbar gemacht, kündigte das Verkehrsressort an.
09.02.2010, 06:06
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Arno Schupp

Bremen·Hamburg. Während sich die Lage auf den Bremer Straßen einigermaßen entspannt hat, sind zahlreiche Radwege noch immer unter einem dicken Eispanzer begraben. Das soll sich heute endlich ändern: Die wichtigsten Routen werden wieder befahrbar gemacht, kündigte das Verkehrsressort an. Dafür werden die Winterdienst-Kräfte von Entsorgung Nord (Eno) und Amt für Straßen und Verkehr (ASV) gebündelt. Auch Hamburg legt derzeit Kräfte zusammen: Dort müssen jetzt sogar die Mitarbeiter der Stadtreinigung zum Schneeschieber greifen.

Dem vernehmen nach ist der Winterdienst heute auch Thema im Bremer Senat. Der Winterdienst war Anfang der Woche in die Kritik geraten, Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) hatte eine Fehleranalyse angekündigt. Auch den Hamburger Bürgermeister Ole von Beust (CDU) treiben in diesen Tagen Schnee und Eis um. Jetzt hat die Hansestadt sogar ein Eis-Notprogramm aufgelegt, bei dem rund 1000 Mitarbeiter der Stadtreinigung zur Unterstützung des Winterdienstes abkommandiert werden. Das ist das Ergebnis eines Krisengipfels, zu dem sich gestern Vertreter von Umweltbehörde, Bezirken und Stadtreinigung in Hamburg trafen. Bei neuerlichen Schneefällen sollen zudem weitere 200 Helfer - darunter sogar Mitarbeiter der Hamburger Wasserwerke - zum Räumdienst herangezogen werden, teilte die Behörde nach dem Treffen mit.

Das Bremer Verkehrsressort zeigte sich gestern zuversichtlich, gut für den vorhergesagten Wetterumschwung gerüstet zu sein. Ab Mittwoch ist erneut mit Schneefällen zu rechnen. 'Ich gehe davon aus, dass wir das bis auf Weiteres verkraften werden', sagte Michael Ortmanns, Sprecher von Verkehrssenator Reinhard Loske (Grüne), unserer Zeitung. Bericht Seite 11

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+