Krise in der Bremer CDU Kastendiek will Vertrauen gewinnen

Bremen. Jörg Kastendiek soll die Bremer CDU zurück zur Geschlossenheit führen. Bei einer Pressekonferenz stellten Kastendiek, sein künftiger Stellvertreter Jens Eckhoff und Peter Skusa die Ergebnisse der Landesvorstandssitzung vor.
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Kastendiek will Vertrauen gewinnen
Von Matthias Lüdecke

Bremen. Jörg Kastendiek soll die Bremer CDU wieder zurück zur Geschlossenheit führen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz stellten Kastendiek, sein zukünftiger Stellvertreter sowie Vorsitzender des Kreisverbands Bremen-Stadt, Jens Eckhoff, und Peter Skusa, stellvertretender CDU-Vorsitzender, am Freitag noch einmal die Ergebnisse der Landesvorstandssitzung der Partei am Vorabend vor.

Demnach soll Kastendiek am 14. November bei einem Parteitag zum neuen CDU-Chef gewählt werden. Stellvertreter werden Eckhoff und die Bürgerschaftsabgeordnete Elisabeth Motschmann. Motschmann hat am Donnerstag auch erklärt, dass sie sich für den ersten CDU-Listenplatz bei der Bürgerschaftswahl 2013 bewerben will. Thomas Röwekamp soll als Fraktionschef im Amt bleiben.

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„Das Erscheinungsbild der CDU nach Innen und Außen ist katastrophal“, sagte Kastendiek zur momentanen Situation in seiner Partei. Sein Ziel sei es, das Vertrauen sowohl innerhalb der Partei als auch bei der Bevölkerung wiederherzustellen. Dies wolle er durch viele Gespräche erreichen, durch die Lagerbildung in der Partei zu einem Ende kommen solle. „Es ist wichtig, dass wir wieder ein gemeinsames Verständnis dafür finden, wie wir miteinander umgehen wollen“, sagte Kastendiek. Dass in den letzten Wochen viel über die Personalien in der Partei diskutiert worden sei, liege eben auch daran, dass die Partei selbst öffentliche Personaldiskussionen geführt habe. Damit solle Schluss sein.

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Einen ähnlichen Appell äußerte Jens Eckhoff. „Ich glaube, dass auf allen Seiten Verletzungen stattgefunden haben“, sagte er, „deswegen kommt jetzt auch auf alle eine Aufgabe zu. Ich glaube aber, dass es gelingen kann, wenn alle aufeinander zugehen.“

Ein Interview mit Jörg Kastendiek lesen Sie in der Sonnabendausgabe des WESER-KURIER

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