Klimaschutz Die Moorböden in Bremen bleiben trocken

Nasse Moore speichern sehr viel Kohlenstoff. Trocknen sie aus, entstehen klimaschädliche Treibhausgase. Der Bund will deshalb Wiedervernässungen forcieren, in Bremen gibt es dafür bisher aber keine Pläne.
04.10.2022, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Die Moorböden in Bremen bleiben trocken
Von Björn Struß

Moorböden sind in Deutschland insbesondere im Nordwesten zu finden, das Land Bremen ist da keine Ausnahme. Auf dem Bremer Stadtgebiet gibt es etwa 4000 Hektar Moor, in Bremerhaven kommen weitere 600 Hektar hinzu. Zusammengenommen entspricht dies einer Fläche von über 6400 Fußballfelder. Obwohl lange bekannt ist, wie wichtig feuchte und intakte Moore im Wettrennen gegen den Klimawandel sind, gibt es derzeit keine Pläne, eine Wiedervernässung anzugehen. Dies geht aus Antworten des Umwelt- und Klimaschutzressorts von Senatorin Maike Schaefer (Grüne) hervor, mit denen sich jüngst die entsprechende Bürgerschaftsdeputation beschäftigt hat.

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