Klimawandel Hydrogel - eine Feuchtigkeitskur

Gärtner und Landwirte müssen sich auf Klimastress einstellen. Schon im Frühjahr ist in vielen Regionen zu wenig Regen gefallen. Nun gibt es ein Hydrogel gegen trockene Böden. Was bringt das neue Mittel?
15.05.2022, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Hanna Gersmann

Der Dürre begegnen – das ist das Ziel vieler Forscher. An der Universität für Bodenkultur in Wien hat ein Team um Gibson Nyanhongo – der Chemieprofessor leitet dort die Forschungsgruppe Biomaterialtechnologie – eine Art Feuchtigkeitskur für trockene Böden entwickelt, ein sogenanntes Hydrogel. Es kann ein Vielfaches seines eigenen Gewichts an Wasser aufnehmen, ähnlich wie ein Schwamm. Dann gibt es die Feuchtigkeit peu à peu wieder an das Erdreich ab. So sollen selbst Sandböden, in denen Wasser besonders schnell einfach versickert, für die Landwirtschaft nutzbar werden. In den ersten Feldversuchen kamen Pflanzen bis zu 52 Tage ohne Wassernachschub von oben aus.

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