Claudia Schilling Liebesentzug für die Häfen- und Justizsenatorin

Denkzettel für Claudia Schilling: Bremens Häfen- und Justizsenatorin hat geglaubt, einfach nur mit ihrer Arbeit überzeugen zu können. Doch so funktioniert der Politikbetrieb nicht, meint Jürgen Theiner.
01.07.2022, 19:51
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Liebesentzug für die Häfen- und Justizsenatorin
Von Jürgen Theiner

Claudia Schilling gehört nicht zu den auffälligsten Gestalten im Bremer Senat. Ihre Arbeit als Chefin gleich zweier Ressorts macht sie geräuschlos, größere Klagen waren bisher nicht zu hören. Die Arbeit gut zu erledigen, reicht in der Politik allerdings nicht. Wer ein Regierungsamt innehat, muss sich auch in Szene setzen können – sowohl auf der medialen Bühne als auch im eigenen politischen Lager. Die Parteibasis will umschmeichelt oder zumindest ernst genommen werden. Schilling hat das nicht ausreichend beherzigt. Die Juristin – beruflich in Amtsgerichten und Behörden sozialisiert – hat auf reines Technokratentum gesetzt und ist dafür von den einfachen Mitgliedern in ihrem Ortsverein mit Liebesentzug bestraft worden.

Weiterlesen mit

Flexibel

8,90 € mtl.,
1. Monat kostenlos

Monatlich kündbar

Jetzt bestellen

ZUR URLAUBSZEIT

66% sparen

3 Monate für
einmalig 8,90 €

Danach jederzeit kündbar

Angebot sichern

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren