Kommentar zum Kühne-Neubau

Kühne + Nagel wird in Bremen mehr Raum einnehmen

Es ist ein prominenter Platz, auf dem Kühne + Nagel residiert und auch neu bauen will – am Weserufer, nah an der Bremer Altstadt, nah am Schnoor. Was dort entsteht, wird auffallen, so viel ist sicher.
11.01.2016, 00:00
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Kühne + Nagel wird in Bremen mehr Raum einnehmen
Von Kathrin Aldenhoff

Es ist ein prominenter Platz, auf dem Kühne + Nagel residiert und auch seinen neuen Firmensitz bauen will – am Weserufer, nah an der Bremer Altstadt, nah am Schnoor. Was dort entsteht, wird auffallen, so viel ist sicher.

Bremern und Gästen, egal ob sie aus beruflichen Gründen oder als Touristen kommen. Die Stadt muss darauf achten, dass sie das, was sie attraktiv macht, nicht gefährdet. Und das sind unter anderem Altstadt und Weserufer. Nicht alle Beteiligten haben hier die gleichen Interessen.

Gut, dass sich das Unternehmen nun trotzdem mit den Behörden geeinigt hat – schade aber, dass es keinen Architekturwettbewerb geben wird. Der hätte eine Chance sein können für eine städtebauliche Debatte. Die Öffentlichkeit hätte sich daran beteiligen können: Wie könnte ein Firmensitz an einem so zentralen Standort aussehen, wie sollte er aussehen, um dem Stadtbild nicht nur nicht zu schaden, sondern es noch attraktiver zu machen.

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Kühne + Nagel wird in Bremen deutlich mehr Raum einnehmen als bisher. Damit wächst auch die Verantwortung des Unternehmens für den prominenten Platz, den es bebaut. kathrin.aldenhoff@weser-kurier.de

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