Nach Kritik an Engpässen in Bremen Mehr Personal für Ausländerbehörde

Bremen. Der Senat hat am Dienstag Planungen des Innensenators zugestimmt, die Ausländerbehörde in Bremen zu stärken. Eine Neuorientierung der Arbeit der Behörde und mehr Personal sollen die Kundenbetreuung verbessern.
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Bremen. Der Senat hat am Dienstag Planungen des Senators für Inneres und Sport zugestimmt, die Ausländerbehörde in Bremen zu stärken. Eine Neuorientierung der Arbeit der ABehörde und mehr Personal sollen die Kundenbetreuung verbessern.

Der Senat hat damit auf die angespannte Situation im Bereich der Ausländerbehörde reagiert (der WESER-KURIER berichtete). Im Frühjahr hatte eine Projektgruppe im Auftrag des Innensenators die Arbeit des personell unterbesetzten Ausländeramtes überprüft und daraufhin Vorschläge erarbeitet, wie es in der Behörde künftig besser laufen soll.

Seitdem sei nichts geschehen, hatte der Flüchtlingsrat nun in der vergangenen Woche kritisiert. Die Verantwortlichen müssten dringend handeln und strukturelle Änderungen in Angriff nehmen, forderte der Zusammenschluss aus Initiativen, Flüchtlingsberatern und Anwälten.

Dass es zu lange Bearbeitungszeiten und nicht zu rechtfertigende monatelangen Wartezeiten für einen Termin gebe und dass die Sachbearbeiter telefonisch über weite Zeiräume nicht erreichbar seien - „dies ist nicht länger vertretbar“, erklärte Innensenator Ulrich Mäurer. Mit den vom Senat beschlossenen Plänen sieht er eine Chance, das Ziel zu erreichen, das auch die Regierungskoalition vorgesehen habe: die Ausländerbehörde zu einer Servicestelle für Aufenthaltserteilung und Einbürgerung weiterzuentwickeln.

Die Pläne sehen unter anderem vor, dass die Öffnungszeiten erweitert werden und eine zentrale Telefonstelle eingerichtet wird, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Damit diese Pläne umgesetzt werden, wird die Ausländerbehörde laut Senat in den nächsten Monaten personell verstärkt: Statt jetzt circa 50 sollen dort 65,5 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen fest und weitere acht aus dem Nachwuchspool der Senatorin für Finanzen beschäftigt werden. (yvo)

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