Verlängerung der Linie 4 Rüffel für die Bremer Baubehörde

Ein Rüffel für die Bremer Baubehörde – unter anderem das war gestern das Ergebnis der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen im Zusammenhang mit der geplanten Verlängerung der Linie 4 von Borgfeld bis zum Falkenberger Kreuz.
16.02.2010, 18:40
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Ein Rüffel für die Bremer Baubehörde – unter anderem das war gestern das Ergebnis der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) Bremen im Zusammenhang mit der geplanten Verlängerung der Linie 4 von Borgfeld bis zum Falkenberger Kreuz.

Die Richter kritisierten die Berechungen zur Entwicklung der Fahrgastzahlen in der Straßenbahn und den beiden Regionalbussen der Linien 630 und 670, die zwischen Zeven beziehungsweise Worpswede und der Bremer City verkehren.

Hintergrund: Die Zahlen, die bis zum jetzt angefochtenen Planfeststellungsbeschluss die Grundlage aller Diskussionen und Entscheidungen waren, spielen inzwischen gar keine Rolle mehr. Denn mittlerweile liegt eine neue Prognose vor, die auch auf einer anderen Planung basiert: Ursprünglich sollten die Regionalbus-Linien am Falkenberger Kreuz enden, die Passagiere dort in die Linie 4 umsteigen. Das wurde jedoch verworfen, um die schnelle und deshalb attraktivere Verbindung vom Umland direkt nach Bremen zu erhalten.

Der Vorsitzende Richter Michael Göbel: „Das ist ein ganz kritischer Punkt. Das ist ein klassischer Fall von einem Beschluss, der von falschen Voraussetzungen ausgeht.“ Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass das Gericht den Planfeststellungsbeschluss – zwölf Lilienthaler wollen ihn per Klage aus der Welt schaffen – insgesamt kippt. Stattdessen, das deutete sich gestern an, müssen die Planer an dieser Stelle wohl noch einmal nacharbeiten. Die Verhandlung wird heute um 9.30 Uhr im Justizzentrum, Am Wall 198, in Bremen fortgesetzt. (keg)

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