Gesundheitsschutz 2500 Luftfilter zum Schulstart in Bremen im Einsatz

Für Schulen in der Stadtgemeinde Bremen stehen laut Senat zum Start ins kommende Schuljahr 2500 mobile Luftreinigungsgeräte bereit. Sie sollen Kinder im Präsenzunterricht vor Corona-Infektionen schützen.
16.07.2021, 18:07
Lesedauer: 1 Min
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Von ba/dpa

2500 mobile Luftreinigungsgeräte stehen zum Schulstart an den öffentlichen Schulen der Stadt Bremen bereit, um Schülerinnen und Schüler im Präsenzunterricht vor Infektionen mit dem Coronavirus zu schützen. Laut Bildungsbehörde seien damit mehr als Prozent der Schulen ausgestattet. Wie der WESER-KURIER berichtete, sind zusätzlich zu den Luftfiltern etwa 1400 CO2-Messgeräte im Einsatz.

Finanziert wurden die Filter vor allem aus dem Bremen-Fonds zur Linderung der Pandemie-Folgen. Über die Sommerferien soll geprüft werden, an welchen Schulen noch Bedarf an mobilen oder stationären Luftfilteranlagen besteht, so Bildungssenatorin Sascha Aulepp. "Da Luftfilteranlagen zum sicheren Präsenzunterricht und damit auch zur möglichst uneingeschränkten Entwicklung von Kindern beitragen, darf an dieser Stelle nicht gespart werden", sagte die SPD-Politikerin.

Am vergangenen Mittwoch hatte auch der Bund entschieden, mobile Luftfilteranlagen für Schulen zu fördern. Zuvor waren die Fördermittel auf stationäre Anlagen beschränkt. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) stellte den Ländern nun zusätzliche 200 Millionen Euro in Aussicht.

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Der Förderanteil des Bundes beträgt bis zu 50 Prozent. Die Beantragung der Mittel und die Durchführung der Förderung erfolge über die Länder. Antragsberechtigt seien Einrichtungen, in denen Kinder unter 12 Jahren betreut werden, weil ihnen in absehbarer Zeit kein Impfangebot gemacht werden könne. Das gilt auch für Schulen, die zugleich auch von älteren Kindern besucht werden.

Seit Mitte Juni können Schulen und Kitas Fördermittel für den Einbau von festen Luftfilteranlagen vom Bund beantragen, wie das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mitgeteilt hatte. Die Förderung ist begrenzt auf Räume und Einrichtungen für Kinder bis 12 Jahren, da für diese Altersgruppe bisher kein Impfstoff gegen Corona zugelassen ist.

Es gibt maximal 500.000 Euro je Standort. Außerdem gibt es nur dann Geld, wenn nicht bereits Fördergelder von anderen Stellen, wie dem Land oder der EU fließen. Das Programm ist bis Ende des Jahres befristet. In Bremen klagten öffentliche Einrichtungen über die hohen Hürden des Programms.

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