Missbrauch Studie sieht Pflichtverletzungen des Bistums Osnabrück

"Teils schwerwiegende Pflichtverstöße", "Fahrlässigkeit", "Führungsversagen" - der Zwischenbericht zur sexuellen Gewalt im Bistum Osnabrück deckt Missstände in der Bistumsleitung auf und nennt auch Namen.
20.09.2022, 17:15
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Studie sieht Pflichtverletzungen des Bistums Osnabrück
Von Marc Hagedorn

Im Bistum Osnabrück, zu dem auch fünf Pfarreien in der Stadt Bremen gehören, haben Bischöfe und andere Verantwortliche jahrzehntelang nicht angemessen auf Hinweise zu sexuellem Missbrauch reagiert. In einer Studie der Universität Osnabrück ist von „teils schwerwiegenden Pflichtverstößen“ die Rede, von „Fahrlässigkeit“, „Führungsversagen“ und „handlungsleitenden Motiven“ wie „Geheimhaltung“. Zudem seien die Rechte Betroffener bis in die jüngste Zeit oft verletzt worden. Die gängige Linie der Verwaltung im Umgang mit Betroffenen sei gewesen, „zu verzögern und abzuwehren“, sagte einer der Projektleiter, der Jurist Hans Schulte-Nölke, bei der Vorstellung der Studie.

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