Gastkommentar über Innenstadtentwicklung Bremen in der Identitätskrise

Wie sollten sich Innenstädte entwicklen, welche Aufteilung der Stadt ist zweckmäßig? Italien zeigt, dass es möglich ist, Wohnen, Handel, Gewerbe und Verwaltung zusammenzuführen, meint Gastautor Klaus Schäfer.
14.03.2021, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Klaus Schäfer

Ist die planmäßige Aufteilung der Stadt nach Nutzungen aus heutiger Sicht eine Fehlentwicklung? Bedeutet Stadt nicht an sich eher ein Zusammen aller Funktionen, dicht verbunden? Und im Gelingen aller Verknüpfungen auf engstem Raum, in einer Schönheit des Ganzen wie seiner Einzelteile, dürften wir das Stadtbaukunst nennen? Beim Neuanfang nach dem Krieg wurden die Weichen gestellt. Unsere zu Beginn der 1960er-Jahre verabschiedete Baugesetzgebung bezeugt eigentlich im Kern heute noch die seinerzeit idealisierte Abkehr von der Stadt als homogene ­Struktur.

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