Bürgerbeteiligung via Internet Umweltbehörde sammelt Lärm-Infos

Bremen aktualisiert seinen Lärmaktionsplan – und die Bremer sollen dazu beitragen. Die Umweltbehörde hat deshalb jetzt eine Internetseite eingerichtet, auf der Bürger Vorschläge machen oder auf Probleme hinweisen können.
19.04.2013, 16:21
Lesedauer: 1 Min
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Umweltbehörde sammelt Lärm-Infos
Von Matthias Lüdecke

Bremen aktualisiert seinen Lärmaktionsplan – und die Bremer sollen dazu beitragen. Die Umweltbehörde hat deshalb die Internetseite http://www.umgebungslaerm-bremen.de eingerichtet, auf der Bürger sechs Wochen lang Vorschläge machen oder auf Probleme hinweisen können.

„Auf diese Weise wollen wir die Lärmkartierungen, die auf Berechnungen beruhen, um die subjektiven Eindrücke der Bürger erweitern“, sagte Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) bei der Vorstellung der Internetseite. Diese sollen dann in den Lärmaktionsplan einfließen. Zur Aufstellung eines solchen Plans ist Bremen nach einer EU-Richtlinie verpflichtet.

Vertreter von Bürgerinitiativen finden diese Bürgerbeteiligung prinzipiell gut – fordern aber auch Konsequenzen von der Politik. „Man muss abwarten, ob diese an sich gute Idee sich auch in konkretes politisches Handeln umsetzt“, sagte etwa Walter Ruffler von der Bahnlärm-Initiative Bremen.

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