70 Jahre Kriegsende in Bremen Und weg waren sie

Ich lese im „WESER-KURIER“ gerade Ihren Artikel „ Als Bremen in Trümmern lag. 70 Jahre Kriegsende“ und daraus den einen Satz, dass die Anführer der Nazis sich aus dem Staub gemacht hätten.
26.04.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Heimbert Röpke

Ich lese im „WESER-KURIER“ gerade Ihren Artikel „ Als Bremen in Trümmern lag. 70 Jahre Kriegsende“ und daraus den einen Satz, dass die Anführer der Nazis sich aus dem Staub gemacht hätten. Ich kann Ihnen sagen, wohin sie sich aus dem Staub gemacht haben. Ich war damals 15 Jahre alt, als mir ein Anführer der Hitlerjugend befahl, zu einem Treffpunkt auf der Straße zu kommen. Auch andere aus unserer Klasse und aus der Hitlerjugend hatten diesen Befehl erhalten.

Am besagten Treffpunkt wurde uns mitgeteilt, dass wir uns am nächsten Morgen am gleichen Ort wieder einzufinden hätten, dann aber mit Zahnbürste und Schlafzeug. Wie es dann genau weiter ging, will ich hier nicht beschreiben, das wird zu lang. Jedenfalls landeten wir am Ende alle in einem Schullandheim in Leuchtenburg in der Gemeinde Schwanewede.

Tage später kamen dort auch die Nazibosse aus dem Bremer Ratshaus an. Sie entledigten sich schnell ihrer braunen Uniformen und zogen Zivilzeug an. Nebenbei beschlagnahmten sie auch noch unsere Fahrräder, und weg waren sie.

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