Veranstaltungsreihe läuft bis zum Dienstag / Gedichte werden in allen Variationen vorgetragen Politisches bei „Zwiesprache Lyrik“

Bremen-Süd. Auch in dieser Woche und in der nächsten Woche ist in allen Bremer Stadtteilen in der Reihe "Zwiesprache Lyrik" ein bunter Strauß an kulturellen, multinationalen Veranstaltungen zu erleben.
21.03.2013, 05:00
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Von Sigrid Schuer

Bremen-Süd. Auch in dieser Woche und in der nächsten Woche ist in allen Bremer Stadtteilen in der Reihe "Zwiesprache Lyrik" ein bunter Strauß an kulturellen, multinationalen Veranstaltungen zu erleben.

Am Freitag, 22. März, heißt es im Gemeindehaus der Evangelischen St.-Jakobi-Gemeinde, Kirchweg 57, von 16 bis 17.30 Uhr: "We snackt un singt Platt". In niederdeutscher Sprache werden Lieder, Geschichten und Gedichte, zusammengestellt von Tine Tecklenburg, präsentiert. Der Eintritt ist frei. Am selben Abend ab 19 Uhr lesen Jens-Ulrich Davids und Elke Marion Weiß unter dem Titel "Die Delle im Regenbogen" in der "Kleinen Galerie Eichenbergerstraße", Eichenberger Straße 62, in Findorff eigene Gedichte. Der Eintritt ist frei.

Am Sonnabend, 23. März, 11 Uhr, wird in der Zimmer Galerie Kattenturm, Georg Strube Straße 39, die Ausstellung "WurzelRelief" eröffnet. Zu sehen sind Werke der Illustratorin Angelika Schuberg-Ahrens. Haleh Soleymani liest Gedichte. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen bei Heide Marie Voigt, Initiatorin von "Zwiesprache Lyrik", unter Telefon 873597. Am Sonntag, 24. März, 11 Uhr, wird die Matinée "Wir denken auf Schienen. An jeder Weiche ein Denkverbot", in der Volkshochschule im Bamberger-Haus, Faulenstraße 69, veranstaltet. Zur Aktualität und Wirkung von politischer Lyrik lesen der in Bremen lebende Akondoh Ali aus Togo, Imre Török, Übersetzer der Gedichte der kurdischen Lyrikerin Arzu Alir und die Autorin Caroline Hartge, die in der Nähe von Hannover lebt. Der Eintritt ist frei.

Lyrikfreunde haben auch an diesem Sonntag, 24. März, die Qual der Wahl. Von 11 bis 13 Uhr lesen zehn Kulturschaffende aus Borgfeld unter dem Titel "Lyrik kennt viele Sprachen" im Gesellschaftsraum der Gaststätte "Zum Dorfkrug" in ihrer Muttersprache oder in Mundart. Auch eine deutsche Übersetzung der internationalen Gedichte ist zu hören. Die Matinée wird von Gitarrenmusik begleitet. Zum Abschluss wird eine Frühlingssuppe serviert. Der Eintritt ist frei.

Weiter geht’s am Sonntag um 15 Uhr auf dem Hof Kaemena, Niederblockland 6. Unter dem Titel "Öffne dein Herz dem lyrischen März" liest Anne Bendig eigene Gedichte auf Hoch- und Plattdeutsch, umspielt mit Akkordeon-Klängen von Ingrid Simon. Der Eintritt ist frei. Am selben Tag um 18 Uhr heißt es in der Evangelischen Kirche St. Johann Oberneuland, Hohenkampsweg 6, "Carpe diem – Pflücke den Tag". Gaby Nickel und Kantorin Katja Zerbst lassen einen barocken Tageslauf in Wort und Musik lebendig werden. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Am Montag, 25. März, lesen Salman Nurhak auf Türkisch und Jürgen Dierking auf Deutsch ab 19 Uhr im Haus Paula Becker, Schwachhauser Heerstraße 23, unter dem Titel "Ein kurdischer Anatole in Bremen". Musikalisch wird der Abend von Mehmt Yumusak auf der Saz begleitet. Der Eintritt ist frei. Am Dienstag, 26. März, werden dann in der Liebfrauenkirche, Am Markt, in einem Orgelkonzert Kompositionen von Jörg Jacobi zu Gedichten von Heide Marie Voigt aufgeführt. Pastor Ossenkop liest außerdem zeitgenössische Nachdichtungen von Psalmen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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