Mann vorübergehend festgenommen

Polizei: Kein Anschlag auf Bremer Synagoge geplant

Die Bremer Polizei hat einen Medienbericht dementiert, wonach ein Anschlag auf die Bremer Synagoge vereitelt wurde. Die Hinweise auf einen Anschlagsplan haben sich nicht bestätigt, teilten die Beamten mit. 
19.05.2021, 18:51
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Von dpa/par
Polizei: Kein Anschlag auf Bremer Synagoge geplant

Ein 42-jähriger mutmaßlicher Tatverdächtiger aus dem Libanon wurde ermittelt und noch in der Nacht in Hamburg festgenommen.

Christina Kuhaupt

Die Polizei in Bremen hat nach Hinweisen einen Mann vorübergehend festgenommen, der im Verdacht stand, einen Anschlag auf eine Synagoge in Bremen zu planen - der Verdacht gegen den 42 Jahre alten Mann erhärtete sich aber nicht. „Diese Hinweise haben sich nicht bestätigt“, teilte die Polizei am Mittwochabend mit. Zuvor hatte eine Sprecherin der Bremer Innenbehörde die Festnahme bestätigt. Sie hatte zugleich aber betont, dass die Umstände noch „diffus“ seien. Da Vernehmungen noch liefen, wurden nähere Angaben erst am Donnerstag erwartet. Zuerst hatte der „Spiegel“ über den Fall berichtet.

Wie die Polizei dann am Mittwochabend mitteilte, hätten Sicherheitskräfte bereits am späten Dienstagabend Kenntnis von einer möglichen Anschlagsplanung auf die Synagoge im Bremer Stadtteil Schwachhausen erhalten. Deswegen seien Sicherheitsmaßnahmen an der Synagoge erhöht worden. Den Beamten zufolge gab es dann einen „engen Austausch“ mit der jüdischen Gemeinde.

Der 42 Jahre alte mutmaßliche Tatverdächtige wurde laut Polizei noch in der Nacht ermittelt und in Hamburg vorübergehend festgenommen. Der Mann stammt den Angaben zufolge aus dem Libanon. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei nicht.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) lobte in einer Mitteilung mit Blick auf die angespannte Lage im Nahost-Konflikt das Vorgehen der Polizei. „In einer solchen Situation gilt es, keine zusätzlichen Ängste zu schüren“, teilte Mäurer mit.

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