Polizeieinsätze

Schlägereien und Raub im Viertel

Wie schon in den vergangenen Wochen musste die Bremer Polizei am Samstagabend mehrfach im Viertel eingreifen. Es kam zu Lärmbelästigungen, Schlägereien und Raub.
19.09.2021, 13:11
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Schlägereien und Raub im Viertel
Von Bastian Angenendt-Eiserbeck

Rund um die Sielwallkreuzung gab es wie schon an den vergangenen Wochenenden für die Bremer Polizei viel zu tun. Unter anderem mussten die Beamten in der Nacht zu Sonntag im Viertel wegen Lärmbelästigungen, Schlägereien und Straßenrauben eingreifen.

Wegen des Nordderbys sei der Bereich rund um den Sielwall am Samstag belebter gewesen als sonst, die Stimmung sei insgesamt "aufgeheizt" gewesen, teilte die Polizei mit. Es sei zu mehreren Auseinandersetzung durch vorwiegend alkoholisierte Personen gekommen, außerdem hätten die Einsatzkräfte mehrfach Fußballspiele auf der Sielwallkreuzung unterbinden und Rettungswege freihalten müssen.

Streifenwagen im Viertel mit Flasche beworfen

Die Polizistinnen und Polizisten erteilten mehrere Platzverweise und fertigten zudem Strafanzeigen wegen Beleidigungen. Ein Streifenwagen sei mit einer Flasche beworfen worden, der Werfer sei habe gestellt werden können.

Gegen 1 Uhr sei ein 52 Jahre alter Mann im Ostertorsteinweg von zwei Männern in eine Seitenstraße gezogen und zu Boden gebracht worden, wo ihm eine teure Armbanduhr Rolex geraubt wurde. Die Täter, die etwa 30 Jahre alt sein sollen und eine dunkle Hautfarbe haben sollen, flüchteten unerkannt.

Der 52-Jährige zeigte die Tat später an, nun sucht die Polizei nach Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

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Viel Polizei, nur wenig Randale: Das Nordderby verlief laut einer Pressemitteilung der Bremer Ordnungskräfte „überwiegend friedlich“. Zwar wurden rund um das Stadion etliche Platzverweise erteilt, es kam zu Beleidigungen und teils auch zu körperlichen Auseinandersetzungen, doch große Zusammenstöße der beiden Fan-Lager blieben aus.

Dafür sorgte ein Großaufgebot der Polizei. Mehrere Hundertschaften waren angekündigt gewesen, um Konflikte zwischen den mehr als 1000 HSV-Fans und den Werder-Anhängern zu vermeiden. Das Sicherheitskonzept sei aufgegangen, teilte die Polizei hinterher mit. Auf Nachfrage unserer Deichstube bestätigte Polizei-Sprecher Nils Matthiesen: „Für ein Derby war es verhältnismäßig ruhig.“ Er berichtete von „mindestens drei Strafverfahren“, die nach dem Derby gegen Fans anhängig seien. (csa)

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