Hannover, Hamburg und Bremen Polizeibilanz für 2020: Mehr Fahndungstreffer und weniger Straftaten

In Hannover, Hamburg und Bremen hat die Bundespolizei für das Jahr 2020 weniger Straf- und Gewalttaten verzeichnet. Auch bei Fahndungen gab es mehr Erfolge als im Vorjahr.
03.11.2021, 11:38
Lesedauer: 1 Min
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Polizeibilanz für 2020: Mehr Fahndungstreffer und weniger Straftaten
Von Fabian Dombrowski

Mehr Fahndungserfolge und weniger Straf- und Gewalttaten – diese Bilanz zieht die Bundespolizei im Raum Hannover, Hamburg und Bremen für das Jahr 2020. Demnach konnte sie gegenüber dem Vorjahr 5,2 Prozent mehr Fahndungstreffer erzielen. Diese Steigerung hat unter anderem mit der coronabedingten Grenzüberwachung zu tun, wie die Polizei erklärt. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 20.469 Menschen gefahndet werden. Gegen mutmaßliche oder bereits verurteilte Straftäter sprach sie 1533 Haftbefehle aus.

Bei den Straftaten in Hannover, Hamburg und Bremen konnte die Polizei einen Rückgang um 13,4 Prozent auf insgesamt 40.531 Delikte verzeichnen. Die Aufklärungsquote lag bei 74,3 Prozent. Im Jahr 2019 waren es noch 46.803 Straftaten.

Bei den Gewalt- und Rohheitsdelikten gab es mit 3211 Straftaten einen Rückgang um 10,1 Prozent. Im Vorjahr zählte die Polizei noch über 3500 Gewalttaten. Ebenfalls rückläufig sind die Widerstände gegen Polizeibeamte: von 295 Straftaten im Jahr 2019 zu 262 Straftaten im Jahr 2020.

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An der Landgrenze zu den Niederlanden sowie an den Flughäfen konnten im vergangenen Jahr insgesamt 731 Personen festgestellt werden, die unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist sind. Das entspricht einem Rückgang von 24,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2019. Zudem stellte die Bundespolizei im vergangenen Jahr in den Bundesländern Niedersachsen, Hamburg und Bremen 2307 Personen fest, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Rückgänge sind laut Bundespolizei auch beim Taschen- und Handgepäckdiebstahl zu verzeichnen. Gab es 2019 auf Bahnhöfen und in Zügen noch 3144 derartige Straftaten, wurden im Jahr 2020 nur noch knapp 2000 Taschendiebstähle gezählt. Das ist ein Rückgang von 37,6 Prozent. Neben der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Reisebeschränkungen seien die rückläufigen Zahlen auch auf vermehrte Einsätze von Fahndern auf den Hauptbahnhöfen in Hamburg, Hannover und Bremen zurückzuführen.

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