Civitas-Award verliehen

Preis für Bremer Verkehrspolitik

Die Bremer Verkehrspolitik ist preiswürdig - davon ist zumindest das europäische Civitas-Netzwerk der Verkehrsexperten überzeugt. In Graz erhielt die Hansestadt jetzt eine Auszeichnung.
04.10.2019, 18:45
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Preis für Bremer Verkehrspolitik
Von Jürgen Theiner
Preis für Bremer Verkehrspolitik

"Bremen wurde zu einer wahrhaften Fahrradstadt – wo sich immer mehr Menschen für zwei statt vier Räder entscheiden", heißt es in der Begründung der Jury des Civitas-Awards.

Karsten Klama

Bremen hat Europas höchste Anerkennung für umweltfreundlichen Stadtverkehr erhalten. Die europäischen Civitas-Awards wurden am Donnerstag und Freitag im österreichischen Graz vergeben. Das Civitas-Forum bringt etwa 650 europäische Verkehrsexperten zusammen. Die Civitas-Initiative der Europäischen Kommission umfasst Programme zur Förderung eines sauberen und nachhaltigen Stadtverkehrs und den Austausch zwischen den Städten.

In der Begründung der Jury des Civitas-Awards heißt es, Bremen erhalte die Auszeichnung für „eindrucksvolle Bemühungen, die Pkw-Nutzung durch Carsharing als auch integrierten ÖPNV zu vermindern, was auch Alternativen zum Autobesitz bedeutet. Bremen wurde zu einer wahrhaften Fahrradstadt – wo sich immer mehr Menschen für zwei statt vier Räder entscheiden“. Verkehrssenatorin Maike Schaefer (Grüne) freut sich über die Wertschätzung, die im Preis zum Ausdruck kommt. Bremen habe schon Vorbilder für andere europäische Städte geliefert. „So hat Gent den Bremer Carsharing-Aktionsplan übernommen, Nürnberg und die norwegische Stadt Bergen haben Mobilpunkte nach Bremer Vorbild eingerichtet, und das Fahrradmodellquartier findet über Deutschland hinaus Beachtung“, zählt Schaefer Beispiele auf.

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+