Jens Böhrnsen und Bernd Hockemeyer laden zum Benefiz-Abend: Was können Bürger zur Ausstattung des Bürgerhauses beitragen? Privates Engagement ist gefragt

Vegesack. Im Oktober soll der Umbau des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses beginnen. "Die Finanzierung konnte durch Immobilien Bremen und die Senatoren Kultur und Wirtschaft gesichert werden", teilt Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) jetzt mit. Lediglich über die Ausstattung wird noch zu reden sein. Gefragt ist beim Kauf von Tisch und Stühlen das Engagement der Bürger. Deshalb lädt Böhrnsen gemeinsam mit Ehrenbürger Bernd Hockemeyer für Freitag, 2. September, ab 18 Uhr zu einer Benefiz-Veranstaltung mit Kinder-Chor, Zirkus und Theater ins Bürgerhaus.
24.08.2011, 05:00
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Privates Engagement ist gefragt
Von Patricia Brandt

Vegesack. Im Oktober soll der Umbau des Gustav-Heinemann-Bürgerhauses beginnen. "Die Finanzierung konnte durch Immobilien Bremen und die Senatoren Kultur und Wirtschaft gesichert werden", teilt Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) jetzt mit. Lediglich über die Ausstattung wird noch zu reden sein. Gefragt ist beim Kauf von Tisch und Stühlen das Engagement der Bürger. Deshalb lädt Böhrnsen gemeinsam mit Ehrenbürger Bernd Hockemeyer für Freitag, 2. September, ab 18 Uhr zu einer Benefiz-Veranstaltung mit Kinder-Chor, Zirkus und Theater ins Bürgerhaus.

Der Millionen-Umbau sorgte bereits in der Vorbereitungsphase wegen der Finanzierung immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt tat sich, wie berichtet, eine Finanzierungslücke von rund 500000 Euro auf. Die Sanierung beläuft sich nach der Rechnung von Immobilien Bremen (IB) auf mehr als acht Millionen Euro. IB unterscheidet dabei zwischen reinen Sanierungskosten in Höhe von 6,48 Millionen, die aus dem Topf Sondervermögen Immobilien und Technik gezahlt werden, und den nutzerspezifischen Vorhaben des Kulturressorts wie Bau eines Tanzraums, eines Bühnenlagers und einer Cafeteria in Höhe von 1,9 Millionen Euro.

Um die so genannten nutzerspezifischen Bedarfe wird es Anfang September im Bürgerhaus gehen. "Die nutzerspezifischen Bedarfe bekamen wir nicht gedeckt. Eine Akquise von Drittmitteln war deshalb von Anfang an geplant", erinnert Kulturressortsprecher Heiner Stahn. Anders formuliert es fehlt an Geld für Mobiliar und Technik, was jetzt eingeworben werden soll.

Während der Benefizveranstaltung wollen Böhrnsen und Hockemeyer dabei "die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements für ein neugestaltetes Bürgerhaus" ausloten. Im Zentrum einer Podiumsrunde steht die Frage: "Was können die Bürger zur Ausstattung des sanierten Hauses beitragen?" Dabei soll es um die Frage gehen, wie sich eine finanzielle Unterstützung umsetzen ließe. Böhrnsen und Hockemeyer schreiben in ihrer Einladung: "Ziel muss es sein, dieses zukünftig als attraktives und den Standort prägendes Zentrum in Bremen-Nord zu entwickeln und mit einer Vielzahl von ansprechenden Veranstaltungen für die Bürger zu nutzen."

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