"Pussy Riot"

Protest und Widerstand im Schlachthof

Sie sind laut, bunt, regierungskritisch und feministisch: "Pussy Riot" aus Russland. Jetzt war die Punk-Band im Schlachthof Bremen und zeigte eine Performance über Protest.
14.01.2018, 02:52
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Das russische Kunstkollektiv "Pussy Riot" ist derzeit auf Deutschland-Tour. Im Schlachthof präsentierte es jetzt am Sonnabend seine Riot-Days-Performance unter dem Titel "Story of Protest and Resistance" (zu deutsch: Eine Geschichte von Protest und Widerstand).

Bekannt wurde Pussy Riot" im Februar 2012 mit einem Auftritt in einer russischen Kirche: Die Frauen traten in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau ohne Erlaubnis nach vorn und trugen ein "Punk-Gebet" vor, das sich gegen die Unterstützung des Präsidenten Wladimir Putin durch einen Amtsträger der russisch-orthodoxen Kirche richtete. Das Video von dem Auftritt von nur 41 Sekunden machte sie weltweit bekannt – und brachte einige von ihnen wegen "Rowdytums aus religiösem Hass“ ins Gefängnis.

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