Spielenachmittag im Focke-Museum

„Provopoli“ und „Energie Poker“

Riensberg. Zum Spielen ins Museum, das geht auch mit der ganzen Familie, denn im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ‘68“ veranstaltet das Focke-Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, am Sonnabend, 13.
11.01.2018, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Matthias Holthaus

Riensberg. Zum Spielen ins Museum, das geht auch mit der ganzen Familie, denn im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Protest + Neuanfang. Bremen nach ‘68“ veranstaltet das Focke-Museum, Schwachhauser Heerstraße 240, am Sonnabend, 13. Januar, um 14 Uhr einen bunten Spielenachmittag, der ganz im Zeichen der Siebziger- und Achtzigerjahre steht. Nach einer Kurzführung durch die Ausstellung geht es gemeinsam mit dem Bremer Spieleautor und Verleger Friedemann Friese sowie dem Initiator der Bremer Spiele-Tage Andreas Ebert an die Tische: Mehr als 50 Gesellschaftsspiele warten darauf, ausprobiert und wiederentdeckt zu werden.

Erst Ende der sechziger Jahre fingen Verlage wie Ravensburger, Pelikan und 3M an, Spiele für Erwachsene herauszubringen. In den Siebzigerjahren kooperierte die Zigarettenmarke „Krone“ mit einigen Spieleverlagen und rief die legendären Krone-Spielkreise für Erwachsene ins Leben.

Anfang der Achtzigerjahre fing der Bremer Hajo Bücken mit „Entrüstet Euch!“ aus Protest gegen alte Spielkonzepte an, neue Spiele zu entwickeln. Es folgten die ersten kooperativen Spiele als Gegenentwurf zum ewigen „Gewinnen gegen Verlieren“ und, im Zuge der Anti-Atomkraft-Bewegung, Spiele wie „Provopoli“. Was es mit diesem Spiel auf sich hat und welche Geschichte sich hinter dem „Mai ‘68“ verbirgt, erzählen die beiden Spieleexperten dann im Focke-Museum.

Die Teilnahme ist im Eintrittspreis enthalten. Weitere Informationen sind unter www.focke-museum.de/de/veranstaltungen/neues_spielen._nach_68 erhältlich.

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