Mindeststandards festgelegt Qualitätssiegel für Jugendreisen

Bremen. Der Bremer Jugendring hat ein neues Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendreisen vorgestellt. Es legt den Mindeststandard für Freizeitangebote gemeinnütziger Verbände in Bremen und Bremerhaven fest, egal wie groß oder klein die Veranstalter sind.
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Von JULIUS HEEKE

Der Bremer Jugendring hat ein neues Qualitätssiegel für Kinder- und Jugendreisen vorgestellt. Es legt den Mindeststandard für Freizeitangebote gemeinnütziger Verbände in Bremen und Bremerhaven fest, egal wie groß oder klein die Veranstalter sind. So muss mindestens ein Betreuer auf zehn Kinder kommen. Außerdem soll sichergestellt sein, dass die Kinder und Jugendlichen die Freizeiten mitgestalten können.

Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich gemeinnützige Jugendverbände selbst, die Kriterien einzuhalten. Es gibt keine Kontrolle.„Die können wir als gemeinnützige Organisation nicht finanzieren“, sagt Nikolai Goldschmidt vom Bremer Jugendring. Er vergleicht das Siegel mit der DIN-Norm:„Die einigen sich auf den neuesten Stand der Technik. Wir verständigen uns auf den neuesten Stand der Kinder- und Jugendarbeit.“

Das Siegel soll auch für Eltern eine Erleichterung darstellen. Sie sollen auf einen Blick sehen können, was ihre Kinder bei einem Freizeitangebot erwartet. Außerdem soll es als Orientierung für neue Freizeitangebote gelten. Über zwanzig gemeinnützige Verbände haben die Vereinbarung bereits unterschrieben. Sie verpflichten sich auch dazu, die Kriterien mit Hilfe eines Gremiums weiterzuentwickeln und zu aktualisieren. Das Qualitätssiegel gilt für zwei Jahre und wird dann neu vergeben.

Mit dem Gütesiegel wollen die Verbände ihre Freizeitangebote für die kommende Saison versehen. Außerdem wird es in den Bremer Kinder- und Jugendreisekatalog vom Servicebureau Jugendinformation aufgenommen. Die nächste Ausgabe mit Angeboten aller öffentlichen Träger erscheint Mitte Februar 201 6.

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