Abschnitt der Parkallee ist jetzt Fahrradstraße

Radroute zur Uni fast komplett

Die Radroute zwischen Innenstadt und Universität ist fast komplett. Auf dem Abschnitt der Parkallee zwischen Am Stern und Rembertitunnel haben Radfahrer auf der Straße jetzt.
14.11.2014, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Radroute zur Uni fast komplett
Von Frauke Fischer
Radroute zur Uni fast komplett

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Die Radroute zwischen Innenstadt und Universität ist fast komplett. Nachdem vor einem halben Jahr auch der zweite Teil der Rembertistraße zur Fahrradstraße wurde, ist jetzt der Abschnitt der Parkallee zwischen Am Stern und Rembertitunnel so verändert worden, dass Radfahrer dort nun nicht nur auf der Straße fahren, sondern dort auch Vorrang haben.

Die Hinweisschilder „Fahrradstraße“ sind gerade aufgestellt und die Markierungen, die Radfahrer auf die Straße leiten, gemacht worden, so Martin Stellmann vom Amt für Straßen und Verkehr (ASV).

Am Tunnel und am Stern würden in den kommenden Tagen die roten Radwegpflaster durch graue Steine ersetzt, um deutlich zu machen: Hier ist kein Radweg mehr. „Die Radfahrer sollen ja auf die Straße“, betont Stellmann. Der bisherige Radweg werde dem Fußweg zugeschlagen beziehungsweise für Abstellflächen von Rädern mit Bügeln vorbereitet.

Dass die Radroute zwischen der Innenstadt und der Universität durch solche Veränderungen für Radfahrer schneller und komfortabler werden soll, liegt für den Verkehrsexperten nahe. „Auf der Strecke sind jeden Tag mehr als 7000 Radfahrer unterwegs“, sagt Stellmann.

Seit Längerem dürfen Radfahrer im hinteren Teil der Wachmannstraße auf der Fahrbahn unterwegs sein. „Dort hat sich ein gutes Miteinander der Verkehrsteilnehmer entwickelt“, versichert Stellmann. Auf dem neuen Abschnitt auf der Parkallee werde nach einer Eingewöhnungszeit das gleiche passieren.

Derzeit wird im weiteren Verlauf der Route Richtung Universität in der H.-H.-Meier-Allee gerade der Straßenbereich umgebaut. Auch dort werden Radfahrer ab Kreuzung Schwachhauser Ring auf die Fahrbahn geleitet, allerdings auf einen Schutzstreifen. „Der Abschnitt wird keine Fahrradstraße“, betont Stellmann. Autos sollen dann auf dem bisherigen Radweg aufgesetzt parken dürfen. Bis Ende November soll auch diese Baumaßnahme fertig werden. Als letztes Teilstück der Radroute steht dann noch der Umbau der Einmündung Achterstraße an, über die die Strecke von der H.-H.-Meier-Allee kommend Richtung Uni fortgeführt wird.

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