Sieling will Koordinator für Bremen-Nord im Rathaus ansiedeln

Regional-Beauftragter kommt

Bremen (the). Der designierte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) überrascht Freunde und Gegner. Im Gespräch mit der NORDDEUTSCHEN, der Regionalausgabe des WESER-KURIER in Bremen-Nord, kündigt der künftige Rathauschef an, dass es nun doch einen Bremen-Nord-Beauftragten geben wird, der die Belange des Stadtbezirks gegenüber senatorischen Behörden vertreten soll.
08.07.2015, 00:00
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Regional-Beauftragter kommt
Von Jürgen Theiner
Regional-Beauftragter kommt

Carsten Sieling.

Frank Thomas Koch

Der designierte Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) überrascht Freunde und Gegner. Im Gespräch mit der NORDDEUTSCHEN, der Regionalausgabe des WESER-KURIER in Bremen-Nord, kündigt der künftige Rathauschef an, dass es nun doch einen Bremen-Nord-Beauftragten geben wird, der die Belange des Stadtbezirks gegenüber senatorischen Behörden vertreten soll. Nach den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen hieß es zunächst, dass Sieling keine solche Stelle schaffen wolle.

Bereits vor vier Jahren war das Thema am Widerstand der Grünen gescheitert, auch im aktuellen Bündnisvertrag taucht es nicht auf. Doch das heißt nicht, dass es keinen Nord-Beauftragten geben wird. „Das habe ich nie gesagt“, so Sieling. „Die Position eines Bremen-Nord-Beauftragten steht zwar nicht im Koalitionsvertrag, aber ich werde sie im Rathaus einrichten“, kündigt er an. Wichtigste Aufgabe dieses Mitarbeiters werde es sein, „ein Entwicklungskonzept für Bremen-Nord zu erarbeiten und die einzelnen Projekte, auf die man sich in diesem Rahmen verständigt, vernünftig zu koordinieren“.

Der mögliche Verzicht auf den Nord-Beauftragten war kritisiert worden. Der Vegesacker Ortsverein hatte gar damit gedroht, seinen Delegierten beim Parteitag die Ablehnung des Koalitionsvertrags zu empfehlen.

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