Beiräte wollen kooperieren

Regionalausschuss Bahnlärm

Schwachhausen·Fesenfeld (wk). In der Hansestadt ist es eine Premiere: Der erste Regionalausschuss, den das neue Beirätegesetz ermöglicht, steht vor der Gründung. Der Koordinierungsausschuss des Beirates Schwachhausen will gemeinsam mit den Beiräten Mitte, Östliche Vorstadt und Hemelingen einen solchen Ausschuss zum Thema Bahnlärm einrichten. Mitte hat zugestimmt. Auch die Beiräte Neustadt und im Bremer Westen sollen gefragt werden, ob sie sich anschließen wollen.
15.11.2010, 05:00
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Von WESER-KURIER

Schwachhausen·Fesenfeld (wk). In der Hansestadt ist es eine Premiere: Der erste Regionalausschuss, den das neue Beirätegesetz ermöglicht, steht vor der Gründung. Der Koordinierungsausschuss des Beirates Schwachhausen will gemeinsam mit den Beiräten Mitte, Östliche Vorstadt und Hemelingen einen solchen Ausschuss zum Thema Bahnlärm einrichten. Mitte hat zugestimmt. Auch die Beiräte Neustadt und im Bremer Westen sollen gefragt werden, ob sie sich anschließen wollen.

'Die Bahnlärmproblematik wird sich in den nächsten Jahren durch die prognostizierte Zunahme der Bahnverkehre massiv verstärken', sagt Schwachhausens Beiratssprecher Ralph Saxe. Die Beiräte müssten sich zusammenschließen, um sich ausreichend Gehör zu verschaffen.

Die im September gegründete 'Bahnlärm-Initiative' verweist auf ihrer Internetseite www.keine-stadtautobahn.de darauf, dass der Kampf um Reduzierung des Bahnlärms in Bremen und für eine Vermeidung von DB-Durchgangsgüterverkehr auch von der Handelskammer Bremen unterstützt werde.

Auch Reinhard Loske (Bündnis 90/Die Grünen), Senator für Umweltschutz, Bau, Verkehr und Europa, hat der Initiative kürzlich mitgeteilt, dass er deren Forderungen grundsätzlich unterstütze. Dies ist auf der Homepage unter 'Stellungnahmen' bei den Schriften zur Gründungsversammlung dokumentiert.

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