Bremer Friedensforum Reiten für den Frieden

Altstadt/Ostertor. „Kriegseinsätze führen nicht zum Frieden!“ proklamieren ­Friedensaktivisten aus Marienheide und reiten für ihre Sache. Begleitet werden sie von Radlern.
17.07.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Katharina Hirsch

Altstadt/Ostertor. „Kriegseinsätze führen nicht zum Frieden!“ proklamieren ­Friedensaktivisten aus Marienheide und reiten für ihre Sache. Begleitet werden sie von Radlern. Auf einem zehntägigen ­Friedensritt kommen sie auch nach Bremen und treffen auf hiesige Friedensinitiativen. Am Mittwoch, 26. Juli, um 15.30 Uhr, machen sie halt am Friedenstunnel an der Parkstraße. Am Donnerstag, 27. Juli, ab 17 Uhr beteiligen sie sich an der Mahnwache des Friedensforums auf dem Marktplatz. Weitere Stationen sind bereits am 22. Juli um 14 Uhr am Vegesacker Hafen und am 23. Juli um 14 Uhr am Bunker Valentin.

„Wir reiten und radeln nach Bremen, um die globalen Zusammenhänge von Kriegspolitik, Aufrüstung und Ausbeutung auf lokaler Ebene sichtbar zu machen“, sagt Mitorganisatorin Ute Radermacher. Denn mit der Entwicklung mit Satelliten, Drohnen, Elektronik für Marine und Heer, ­sowie mit Kriegsschiff- und Flugzeugbau sei ­Bremen einer der größten Rüstungsstandorte bundesweit. Die Forderung der ­Aktivisten an die Bundesregierung lautet, „an politischen Lösungen mitzuwirken und wirtschaftliche Hilfe für den Wiederaufbau der zerstörten Länder zu leisten, damit Menschen nicht mehr fliehen müssen“.

Statt in Rüstung müsse in die Wiederherstellung sozialer Sicherheit investiert werden, und es müssten zivile Arbeitsplätze geschaffen werden, fordert Barbara Heller aus Schwachhausen, die Sprecherin des Bremer Friedensforums.

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