Volksentscheid für die Rennbahn

Rennbahn-Initiative erreicht erstes Etappenziel

Die Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen hat ihr erstes Ziel erreicht: Sie hat mehr als 21.000 Unterschriften für den Erhalt der Rennbahn gesammelt und muss noch weiter machen.
17.12.2018, 19:59
Lesedauer: 1 Min
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Rennbahn-Initiative erreicht erstes Etappenziel
Von Pascal Faltermann
Rennbahn-Initiative erreicht erstes Etappenziel

Auf dem etwa 30 Hektar großen Rennbahngelände sollen rund 1000 Wohnungen entstehen.

Christina Kuhaupt

Das erste große Ziel der Bürgerinitiative Rennbahngelände Bremen ist erreicht. „Wir haben mehr als 21.000 Unterschriften gesammelt“, sagt Andreas Sponbiel, der sich mit anderen Aktivisten für den Erhalt des Geländes einsetzt. Am Montag schafften die Vertreter das erste Etappenziel bei einer Aktion an der Berliner Freiheit in der Vahr.

Die Initiative möchte mit einem Volksentscheid die geplante Bebauung der Galopprennbahn Vahr stoppen. „Wir müssen natürlich weiter sammeln, um einen Puffer von 15 bis 20 Prozent zu haben, um doppelte oder fehlerhafte Unterschriften auszugleichen“, erklärt Sponbiel. Das werde noch „eine harte Kiste“. Um einen Volksentscheid zu erreichen, benötigt die Bürgerinitiative bis zum 4. Januar 21.237 gültige Unterschriften von Bürgern aus der Stadtgemeinde. Die Politik will auf dem grünen Areal rund 1000 Wohnungen bauen lassen.

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„Wir haben alle unterschätzt, was es in der Stadt für eine Resonanz zu diesem Thema gibt“, sagt Sponbiel. Ganz gleich ob in Habenhausen, Findorff, Walle oder Tenever, die mögliche Bebauung des Rennbahngeländes treibe die Leute in Bremen um. Ohne große finanzielle Unterstützung habe es die Initiative geschafft, die Unterschriften zu sammeln.

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