Auszeichnung für "Hinrichs im Hochhaus" Reporter im Glück

Der WESER-KURIER ist eine ausgezeichnete Zeitung – und das immer wieder auch im Wortsinne. Jetzt kommt eine Auszeichnung dazu: Chefreporter Jürgen Hinrichs (53) erhält den Lokaljournalistenpreis 2014 der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Alltag.
21.05.2015, 20:00
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Reporter im Glück
Von Moritz Döbler

Der WESER-KURIER ist eine ausgezeichnete Zeitung – und das immer wieder auch im Wortsinne. Jetzt kommt eine Auszeichnung dazu: Chefreporter Jürgen Hinrichs (53) erhält den Lokaljournalistenpreis 2014 der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Alltag.

Wir sind sehr stolz auf diese besondere Auszeichnung und auf unseren Preisträger. Mit seiner Serie „Hinrichs im Hochhaus“ hat er sich einen Traum erfüllt und einen Monat lang in einem sehr besonderen Gebäude Bremens gelebt: dem Aalto-Hochhaus in der Neuen Vahr. Der von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene 65 Meter hohe Bau ist in seinen Grundrissen einzigartig und gilt als architektonisch vorbildlich. Aber wie gut funktioniert das Gebäude mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Fertigstellung, wie lebt es sich dort heute?

Jürgen Hinrichs hat sich seinem Thema in bester Reportertradition genähert: hingehen, mit Menschen sprechen, Eindrücke sammeln, aufschreiben. Seine 60-teilige Serie und sein Online-Blog, den wir mit Videos und Fotostrecken ergänzt haben, ist eine journalistische Glanzleistung, weil er nah dran war.

Jürgen Hinrichs ist ein herausragender Journalist, weil er nicht nur elegant schreibt, sondern mit Menschen kann und keine Vorurteile pflegt. Seit 20 Jahren ist der gebürtige Friese beim WESER-KURIER und hat viele Ressorts durchlaufen, bevor vor gut einem Jahr als Chefreporter berufen wurde. Und ja, er hat schon wieder eine große Serie in Arbeit. Mehr wird hier noch nicht verraten. Freuen Sie sich darauf!

Die Begründung der Jury

Seit 1980 vergibt die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung jährlich den Deutschen Lokaljournalistenpreis. Nach eigener Darstellung zeichnet sie damit Journalisten und Redaktionen aus, die Vorbildliches für den Lokaljournalismus geleistet haben. Den ersten Preis 2014 erhält die„Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung“. Zweite Preise gehen an die „Berliner Morgenpost“, die„Deister- und Weserzeitung“ und die „Stuttgarter Zeitung“. Der WESER-KURIER zählt zum dritten Mal zu den Preisträgern. 2010 wurde die Zeitung für das redaktionelle Konzept „Überraschend nah“ ausgezeichnet. 2011 würdigte die Jury das Projekt „Ein Schweineleben“.

In diesem Jahr erhält der WESER-KURIER einen Preis für die Serie „Hinrichs im Hochhaus“. Und das begründet die Jury so:

„Der Reporter fängt ein, was in Zeitungen oft zu kurz kommt, den ganz normalen Alltag und Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen. Sie geben keine Presseerklärungen, aber sie haben etwas zu erzählen. Der Reporter richtet sich für einen Monat in einem Hochhaus ein. In 30 Tagen entstehen 60 Texte für die Zeitung, im Netz ist das Projekt mit einem Blog, Videos und Fotostrecken präsent. Er schaut hinter die Fassaden von Gebäude und Menschen, und er tut dies aus sehr persönlicher Sicht. Was ihn treibt, ist nicht die Suche nach einem Skandal. Er ist dem Alltag auf der Spur, voller journalistischer Neugier, und beweist, dass die spannendsten Geschichten gleich nebenan zu finden sind.“

Hier können Sie alle Texte zu "Hinrichs im Hochhaus" nachlesen.

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