Bremer Hommage ans Rote Meer Rote Algen im Bremer Krimpelsee

Bei Sonnenschein ist es am Ufer des Krimpelsees in Habenhausen durchaus idyllisch. In einem kleinen Teil des Sees müssen sie Enten und Blesshühner derzeit allerdings durch eine dichte Pflanzenschicht pflügen. Woher kommt dieses rote Zeug?
27.03.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Rote Algen im Bremer Krimpelsee
Von Nikolai Fritzsche

Bei Sonnenschein ist es am Ufer des Krimpelsees in Habenhausen durchaus idyllisch. Zumindest, wenn man das nahegelegene Industriegebiet im Rücken hat. Auf dem See und in den kleinen Wasserläufen, die in ihn münden, ziehen Enten und Blesshühner ihre Kreise.

In einem kleinen Teil des Sees müssen sie dabei derzeit durch eine dichte Pflanzenschicht pflügen. Um die auch als Entengrütze bekannte Kleine Wasserlinse handelt es sich offensichtlich nicht, die ist schließlich grün. Hier hingegen ist die Oberfläche tiefrot – ganz gesund sieht das nicht aus. Doch es gibt keinen Grund zur Sorge: Laut Umweltbehörde handelt es sich bei den Pflanzen um eine Alge der Gattung Azolla. Diese gehöre zur Familie der Schwimmfarngewächse und sei völlig unbedenklich.

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