Essen zwischen zwölf und zwei

Safran: Gewürzmeister in Schwachhausen

Unsere Serie Lokaltermin führt uns jede Woche in einen anderen Gastronomiebetrieb. Dieses Mal haben wir das indische Restaurant Safran in Schwachhausen für Sie getestet.
06.06.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karina Skwirblies
Safran: Gewürzmeister in Schwachhausen

Mitarbeiterin Helin Karadag präsentiert einen Grillteller und Tali.

Christina Kuhaupt

Unsere Serie Lokaltermin führt uns jede Woche in einen anderen Gastronomiebetrieb. Dieses Mal haben wir das indische Restaurant Safran in Schwachhausen für Sie getestet.

Dieses Mal führt mich der Weg mit meinem Begleiter nach Schwachhausen. In der Kirchbachstraße befindet sich das indische Restaurant Safran. Wir betreten den mit Bambusstühlen eingerichteten Gastraum. Er ist so originell wie geschmackvoll, höchstens etwas zu eng bestuhlt. Außer uns sind rund zehn Gäste im Safran, die den Eindruck machen, dass sie aus voller Überzeugung hier einkehren.

Schnell ist eine junge Dame bei uns und legt uns die Karte vor. Sie bedient uns im weiteren Verlauf mit einer Mischung aus Nachlässigkeit und Aufmerksamkeit. Als Mittagstisch gibt es drei vegetarische Gerichte für je 5,90 Euro: Gemüsevariationen, Blattspinat mit Kartoffelwürfeln oder Kichererbsenlinsen in einem Curry.

Perfekt abgeschmeckt

Drei Speisen mit Fleisch kosten jeweils 6,90 Euro: Lammfleisch mit Kartoffeln in scharfer Vindaloo-Soße, Rindfleisch in einem Curry aus Tomaten, Ingwer und Zwiebeln sowie Hühnerbrustfilet mit geriebenen Mandeln und Kokosnusscreme mit Sahne verfeinert. Während mein Begleiter die Hühnerbrust wählt, entscheide ich mich für Lamm. Nach kurzer Zeit erhalten wir eine Tagessuppe, eine wohlschmeckende, schön sämige Linsensuppe, die einen Hauch von Curry enthält. Dann kommen in drei Schüsseln die Hauptgerichte, dazu frisches, warmes Fladenbrot. So klein die Schüsseln auch wirken, ihr Fassungsvermögen ist größer als man denkt.

Das zarte Lammfleisch befindet sich mit den Kartoffeln in einer dezent scharfen Vindaloo-Soße. Der Koch des Safran ist ein Meister der Gewürze, stellen wir bald fest. Denn nicht nur das Lammfleisch ist perfekt abgeschmeckt, selbst der Basmati-Reis ist mit Nelken, Kardamom und Zimt versetzt. Für uns ungewöhnlich, für die indische Küche normal. Mein Essen begeistert mich.

Erstklassiges Essen

Das Hühnerbrustfilet wird in einer feinen Soße serviert. Obwohl sie für europäische Gaumen sehr süß ist, schmeckt meinem Begleiter die Mischung aus Kokos, Mandeln und Sahne. Das Fleisch ist einmalig zart. Wir sind uns einig: Wer die indische Küche kennen lernen möchte, ist im Safran am richtigen Platz.

Safran, Kirchbachstraße 198, 28211 Bremen, Telefon 3060530, barrierefrei. Getränkepreise: Kaffee 1,90 Euro, Wasser (0,25 l) 2,00 Euro, Softdrinks (0,2 l) 2,20 Euro, Bier (0,3 ) 2,50 Euro, Wein (0,2 l) ab 3,60 Euro.

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