Aktion unterstützt Flüchtlingskinder

Sammelcontainer für Spielsachen

Riensberg·Lehesterdeich (brm). Zwei Container der besonderen Art stehen jetzt – wie in der Hauptausgabe bereits berichtet – auf den Parkplätzen der Rewe-Märkte an der Schwachhauser Heerstraße 207 und der Kopernikusstraße 31 bereit. Nicht Glas oder Altkleider werden darin gesammelt, sondern Spielsachen.
03.12.2015, 00:00
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Von Maren Brandstätter
Sammelcontainer für Spielsachen

Ioaniuliu Pata leert regelmäßig den Container vorm Rewe-Markt an der Schwachhauser Heerstraße. Er ist begeistert, was für schönes Spielzeug bereits gespendet worden ist.

Petra Stubbe

Zwei Container der besonderen Art stehen jetzt – wie in der Hauptausgabe bereits berichtet – auf den Parkplätzen der Rewe-Märkte an der Schwachhauser Heerstraße 207 und der Kopernikusstraße 31 bereit. Nicht Glas oder Altkleider werden darin gesammelt, sondern Spielsachen. Hintergrund ist eine Weihnachtsaktion des Containerherstellers Joba, der in Kooperation mit der Flüchtlingshilfe Bremen auf diesem Weg Spielzeug für Flüchtlingskinder sammeln will.

Bis zum 14. Dezember läuft diese Aktion. „Eigens für die Aktion wurden zwei Spielzeugkisten produziert, in denen gute, gebrauchte Spielzeuge gesammelt werden“, erklärt Christoph Sodemann, Sprecher des Unternehmens, das Prinzip. „Die Spielzeugkisten funktionieren wie Altkleidercontainer – zum Schutz der Spielsachen wurden lediglich eine verlängerte Rampe und ein großer Sammelbeutel eingebaut.“

Neben der Leerung der Container und der Lagerung der Spielsachen kümmert sich das Bremer Unternehmen auch um die altersgerechte Sortierung und Verpackung der Spielwaren, die anschließend an die Flüchtlingshilfe Bremen übergeben werden. „Das erfahrene Team entscheidet, in welchen Flüchtlingsheimen der größte Bedarf besteht“, berichtet Sodemann. „Bei der Verteilung der Geschenktüten werden alle Kinder der ausgewählten Flüchtlingsheime mit Spielzeug versorgt.“

Die Weihnachtsaktion würden außer den beiden Supermärkten auch ein Grafiker und eine Werbeagentur unterstützen, die für eine entsprechende Gestaltung der beiden Container gesorgt hätten, sagt Joba-Firmensprecher Christoph Sodemann.

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