Giftige Pilze gegessen Sammler aus Bremerhaven gestorben

Ein erfahrener Pilzsammler aus Bremerhaven ist in der Nacht zum Donnerstag nach dem Verzehr giftiger Pilze gestorben. Seine Lebensgefährtin kam mit Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus.
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Ein erfahrener Pilzsammler aus Bremerhaven ist in der Nacht zum Donnerstag nach dem Verzehr giftiger Pilze gestorben. Seine Lebensgefährtin wurde mit starken Vergiftungserscheinungen notärztlich behandelt und kam ins Krankenhaus, teilte die Polizei mit.

Die Frau hatte morgens laut um Hilfe gerufen, bis ein Nachbar aufmerksam wurde. Nach Angaben der Frau hatte sie am Vortag mit ihrem 56 Jahre alten Freund Pilze gesammelt und sich nach dem Essen immer schlechter gefühlt.

Die Polizei geht davon aus, dass die erfahrenen Sammler versehentlich giftige Sorten mit nach Hause nahmen. Bei geringsten Zweifeln sollten daher Pilze nie mitgenommen und auch nicht nach Buch, Handy-App oder Internet ausgewählt werden, raten die Beamten.

Auch die Polizei im Landkreis Lüneburg hatte in dieser Woche vor giftigen Knollenblätterpilzen gewarnt, die Speisepilzen zum Verwechseln ähnlich sehen. Besonders gefährlich sei dies für Flüchtlinge aus Syrien: Dort kämen essbare Pilze vor, die von der giftigen Sorte in Deutschland kaum zu unterscheiden seien. (dpa)

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