Nordderby gegen den Lüssumer TV endet da 2:4 / Gastgeber treten allerdings mit zehn A-Junioren an SAV II vergibt gleich zwei Elfmeter

Bremen-Nord. Die SG Aumund-Vegesack II unterlag im Nordderby der Fußball-Bezirksliga dem Lüssumer TV mit 2:4. Durch diesen Sieg haben sich die Gäste um Trainer Mohamed Chaaban für die 1:4-Hinspielniederlage revanchiert.
03.05.2010, 05:16
Lesedauer: 1 Min
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Von Wolfgang Domscheit

Bremen-Nord. Die SG Aumund-Vegesack II unterlag im Nordderby der Fußball-Bezirksliga dem Lüssumer TV mit 2:4. Durch diesen Sieg haben sich die Gäste um Trainer Mohamed Chaaban für die 1:4-Hinspielniederlage revanchiert.

Die gastgebenden Vegesacker hatten allerdings zehn A-Juniorenspieler aufgeboten, die in einigen Situationen zu unerfahren wirkten. Die Lüssumer waren schon früh durch Sebastian Kurkiewicz (5.) mit 1:0 in Führung gegangen. Von den Vegesackern war erst bei einem 18-Meter-Schuss von Ferdi Kök (24./über das Tor) etwas zu sehen. Danach waren wieder die Gäste am Drücker und kamen durch Jannis Kurkiewicz (28.), Ergün Köseler (32.), Sebastian Kurkiewicz (34.) und Hakan Köseler (36.) zu guten Tormöglichkeiten.

Auf der Gegenseite setzte Mustafa Can selbst einen Strafstoß am linken Pfosten vorbei (38./Lüssums Hakan Köseler hatte Ferdi Kök zu Fall gebracht). Keine zwei Minuten später fiel aber doch der Ausgleich, als Ferdi Kök einen Eckstoß von Mustafa Can einköpfte. Als alle mit dem Pausenpfiff rechneten, wurde den Lüssumern nach einem Handspiel von Mustafa Can - nach Freistoß von Sebastian Kurkiewicz - ein Elfmeter zugesprochen. Bilal Chaaban traf sicher zum 1:2.

In Durchgang zwei kam von den Schützlingen um Sabri Mrad mehr Leben in dieses Derby. Als Ferdi Kök in der 48. Minute nur die Latte traf, folgte ein Nachschuss, den Davut Can mit der Hand abwehrte. Jetzt trat Ferdi Kök vom Elfmeterpunkt an und setzte das Leder weit in die Wolken. Selbst der zweite verschossene Strafstoß brachte die Hausherren nicht aus der Ruhe, die weiter auf den Ausgleich drückten. Das 2:2 fiel, als der flinke Ferdi Kök in den LTV-Strafraum eindrang und dem LTV-Torsteher Patrick Wilhelm keine Abwehrmöglichkeit ließ (53.).

Jetzt spielten nur noch die Grün-Weißen, aber ein weiteres Tor wollte einfach nicht gelingen. Dafür schlug doch noch der Gegner zu. Bilal Chaaban (73.) mit einem Strafstoß (Foul von Ibrahim Bah an Jannis Kurkiewicz) und Sebastian Kurkiewicz (88.) mit einem Solo über den halben Platz stellten den 2:4-Endstand her. Unrühmlicher Schlusspunkt dieser Begegnung war dann die Rote Karte für Ahmet Asli (90.) nach einer Tätlichkeit.

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