Nordbremer Bremen-Ligist kann seine Rekordsiegesserie nicht einstellen - 1:2 SAV-Stolperstein heißt VfL 07

Vegesack. Der SG Aumund-Vegesack ist es nicht gelungen, ihre Rekordsiegesserie aus dem Vorjahr einzustellen. Nach sechs Dreiern am Stück kassierte der Nordbremer Fußball-Bremen-Ligist beim VfL 07 eine 1:2 (1:1)-Niederlage. 'Nun jubeln mal die anderen', stellte SAV-Interimstrainer Jörg Schröder beim Abpfiff fest. Und wie sie jubelten. 'Niemals Landesliga, niemals, niemals', sangen die Findorffer, nachdem letzte theoretische Zweifel am Klassenerhalt beseitigt waren.
14.05.2010, 01:30
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Pillnick

Vegesack. Der SG Aumund-Vegesack ist es nicht gelungen, ihre Rekordsiegesserie aus dem Vorjahr einzustellen. Nach sechs Dreiern am Stück kassierte der Nordbremer Fußball-Bremen-Ligist beim VfL 07 eine 1:2 (1:1)-Niederlage. 'Nun jubeln mal die anderen', stellte SAV-Interimstrainer Jörg Schröder beim Abpfiff fest. Und wie sie jubelten. 'Niemals Landesliga, niemals, niemals', sangen die Findorffer, nachdem letzte theoretische Zweifel am Klassenerhalt beseitigt waren.

In einem offenen Schlagabtausch mit einer Vielzahl von Strafraumaktionen auf beiden Seiten war der VfL um den scheidenden Trainer Rolf Roeder das etwas glücklichere Team. Ein Unentschieden, auf das Roeder vor dem Anpfiff spekuliert hatte, wäre wohl das gerechtere Ergebnis gewesen.

Dafür, dass es für die SAV nicht zum siebten Sieg in Serie reichte, gab es in erster Linie personelle Erklärungen. Es fehlten nämlich gleich mehrere Säulen, die die SAV in den vergangenen Wochen aus dem Tabellenkeller geführt hatten. Mit dem rot-gesperrten Ibrahim Aslan und dem wegen Rückenbeschwerden kurzfristig ausgefallenen Muhamed Hodzic standen die ballsicheren Knipser nicht zur Verfügung (Schröder: 'Mit Hodzic hätte es zur Pause schon 3:1 geheißen'), mit Johannes Metschuck (Urlaub) zudem der Antreiber, Denker und Lenkers im Mittelfeld. Diese Rolle bekleidete der ansonsten in der Viererkette spielenden Denis Nukic zwar sehr ordentlich, allein am Abschluss bei seinen Nebenleuten haperte es. 'Die Stürmer hätten heute beweisen können, dass sie besser als die anderen sind', sagte Schröder und musste feststellen, dass Aslan und Hodzic nicht zu ersetzen sind.

Nicht zu ersetzen ist übrigens auch Maik Meyer-Wersinger, der in der Anfangsphase der zweiten 45 Minuten dafür sorgte, dass die SAV nicht vorentscheidend in Rückstand geriet. Daran, dass die SAV nach 78 Minuten entscheidend in Rückstand geriet, konnte er beim besten Willen nichts ändern. Nils Dähne, der VfL-Torschütze vom Dienst, traf per Direktabnahme aus zentraler Position zum 2:1. 'Wir können uns bei Maik bedanken, dass wir nicht noch mehr Tore kassiert haben', lobte Jörg Schröder seinen Keeper.

Aber auch die SAV hätte das wichtige 2:1 erzielen können. Die Chancen dazu gingen auf das Konto von Denis Nukic, dessen Kopfball Schmidt auf der Linie abwehrte (55.), Thierno Diallo (35.), Tomislav Perokovic (37.) und Mannschaftskapitän Nils Göcke, der nach einem Eckball von André Ziegenbein per Kopf allerdings nur den Querbalken traf (44.).

Als einziger Torschütze trat so der aus allen Lagen schießende Mittelfeldmann Matthias Märtens in Erscheinung: Bei einem unwiderstehlichen Solo schüttelte er zwei ihn eng verteidigenden Findorffer ab und glich den ebenso sehenswerten VfL-Führungstreffer in der 29. Minute aus. Das verdiente 1:0 für die anfangs aktiveren Platzherren hatte Norman Blume in der elften Minute nach einem feinen Spielzug erzielt.

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