Stürmische Zeiten dauern an Schnee am Freitag erwartet

Nach dem Tief ist vor dem Tief: In Niedersachsen wird nasskaltes und windiges Schmuddelwetter erwartet, dazu kommen kräftige Schneefälle. Der Berufsverkehr am Freitag muss sich auf Behinderungen einstellen.
12.01.2017, 18:46
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Nach dem Tief ist vor dem Tief: In Bremen und Niedersachsen wird nasskaltes und windiges Schmuddelwetter erwartet, dazu kommen kräftige Schneefälle. Der Berufsverkehr am Freitag muss sich auf Behinderungen einstellen.

Die Kette der Sturmtiefs reißt nicht ab und bringt wieder Regen, Schnee und viel Wind nach Bremen und Niedersachsen. Von Westen her nähert sich Tief "Egon" mit Regen und Schneematsch im Flachland. Zudem sind in Südniedersachsen Neuschneemengen zwischen 10 und 20 Zentimetern möglich. Wenn sehr nasse und schwere Schneemassen in kurzer Zeit fallen, drohen massive Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. "Da kann es schon dramatischer werden, wenn so viel herunter kommt", sagte Meteorologe Rüdiger Hartig vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Hamburg.

Nach ersten Niederschlägen am Donnerstagabend sollen die Regenschauer am Freitag immer mehr in Schnee übergehen. Laut Wetter.com ist es in Bremen stark bewölkt und es fällt Regen, Schnee oder Schneeregen. Der Deutsche Wetterdienst informiert hier über Amtliche Warnungen. Mit der Kaltfront bewegen sich die Temperaturen in Südniedersachsen zunächst um den Gefrierpunkt.

"Wir kommen dann in eine winterliche Phase, Zug um Zug kommt kältere Luft herein", sagte Hartig. Dabei sei mit Glätte zu rechnen, im Harz können orkanartige Böen Schneeverwehungen bringen. Das nasskalte und windige Schmuddelwetter soll bis zum Wochenende anhalten, erst in der neuen Woche nähert sich wieder ein Hochdruckgebiet.

In der Nacht zum Donnerstag war ein neuer Sturm ohne größere Schäden über Bremen und Niedersachsen hinweggefegt. Im Flachland und im Harz blieb das jedoch ohne Folgen.

Ohne Probleme verlief auch die erste von mehreren leichten Sturmfluten an der Küste. Dort wird noch bis Sonntag mit erhöhten Wasserständen gerechnet, daher ist vorerst keine Schadensbilanz abzusehen.

Hier gibt es die Vorhersage für Bremen und Niedersachsen beim Deutschen Wetterdienst. (dpa)

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