Schnoorkinder von 1960 erkennen sich wieder

Altstadt. 1960 wurden drei damals noch junge Bremer von Jochen Stoss fotografiert, nun haben sie sich in seiner aktuellen Ausstellung "Schnoorkinder 1960", die zurzeit in der Bremer Bürgerschaft zu sehen ist, wiedererkannt.
21.04.2013, 05:00
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Von Rainer Kabbert

Altstadt. 1960 wurden drei damals noch junge Bremer von Jochen Stoss fotografiert, nun haben sie sich in seiner aktuellen Ausstellung "Schnoorkinder 1960", die zurzeit in der Bremer Bürgerschaft zu sehen ist, wiedererkannt.

Der ehemalige Presse-Fotograf hatte tief in sein persönliches Archiv gegriffen und rund 30 Kinderporträts zutage gefördert, darunter auch die Konterfeis der drei oben genannten. Diese und die anderen Kinderporträts sind noch bis zum 2. Mai im Foyer der Bürgerschaft zu sehen, und zwar werktags von 9 bis 18 Uhr. Jochen Stoss ist neugierig auf die Begegnung mit den drei Bremern. Was ist aus ihnen geworden, welche Ähnlichkeit mit den Fotos ist heute noch zu erkennen? Es sind Bilder, die er mit seiner ersten eigenen Kamera geschossen hat, einer Voigtländer Vito B.

Der im Ruhestand befindliche Jochen Stoss freut sich über die große Resonanz auf seine Ausstellung, auch über die rund 100 Interessierten, die zur Eröffnung am 3. April in die Bremer Bürgerschaft gekommen waren. Unter ihnen auch ein, wie Stoss versichert, "begeisterter" Bürgerschaftspräsident Christian Weber.

Für viele Bremerinnen und Bremer werden die Schwarz-Weiß-Aufnahmen sicherlich Erinnerungen wecken an eine Zeit, in der im Stadtbild noch die Spuren des Krieges zu sehen sind. Umso anrührender wirken die unbeschwert spielenden Mädchen und Jungen, die sich in den Straßen dem interessierten Fotografen offen und freundlich präsentierten.

Die Ausstellung "Schnoorkinder 1960" ist bis zum 2. Mai in der Bürgerschaft zu sehen.

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