BAT Ensemble lädt am Freitag zu weihnachtlichen „Mitternachtsgeschichten“ ein Schräge Storys und skurrile Bräuche

Osterfeuerberg. Sie sind wieder da, wo vor nunmehr 24 Jahren alles begann: In Walle! Genau hier nämlich wurde einst in der Theater-AG an der Langen Reihe die spätere Keimzelle des Bremer Amateur Theater Ensembles (BAT Ensemble) herangezogen.
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Von Anne Gerling

Osterfeuerberg. Sie sind wieder da, wo vor nunmehr 24 Jahren alles begann: In Walle! Genau hier nämlich wurde einst in der Theater-AG an der Langen Reihe die spätere Keimzelle des Bremer Amateur Theater Ensembles (BAT Ensemble) herangezogen.

Ehemalige AG-Mitglieder wollten auch nach der Schulzeit weiterhin in andere Rollen schlüpfen und gründeten einen Verein, dem sich seither regelmäßig Neue anschließen. Mittlerweile gehören der Gruppe ganz unterschiedliche Menschen im Alter von Anfang 20 bis Anfang 50 aus sämtlichen Teilen Bremens und dem Umland an, die für eine gemeinsame Leidenschaft brennen: das Theaterspiel.

Das BAT hat in der Kulturwerkstatt Westend, in der Wilhadi-Gemeinde und später mal hier, mal dort auch außerhalb Walles geprobt und gespielt. Neben verschiedenen Theater-Genres gehören dabei Kabarett-Veranstaltungen, Lesungen und selbst produzierte Live-Kriminal-Hörspiele zum regelmäßigen Programm. Seit August hat das rund 20-köpfige Ensemble nun in den Räumlichkeiten der Tanzschule Cordero López im hinteren Teil der Union-Brauerei eine feste Bleibe gefunden.

Und dort wird seitdem intensiv daran gefeilt, das Kulturangebot in Walle zu bereichern. Zum einen laufen die Proben für Carl Sternheims Drama „Die Kassette“; das Stück um Heuchelei, bürgerliche Moral und die Gier nach Geld hat im Mai Premiere. Daneben hat das Ensemble seine „Mitternachtsgeschichten“ wiederbelebt – fast zehn Jahre lang hatte das Ensemble gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Autor Rolf Weber regelmäßig zu literarischen Soireen in die Galerie des Westens, kurz GaDeWe, eingeladen. An diese schöne Tradition knüpft das Ensemble nun an: Im Oktober ist die Reihe wieder gestartet; 40 Besucher spazierten über den Hinterhof der Union-Brauerei und ließen sich vom Fahrstuhl in den zweiten Stock des Hintergebäudes befördern, um zwei Stunden lang bis kurz nach Mitternacht literarischen Texten und musikalischen Einlagen zu lauschen. Und fragten anschließend gleich nach, wann es denn die nächste Ausgabe der Mitternachtsgeschichten gibt.

Die Antwort: Noch im Dezember. Die Weihnachtsausgabe der „Mitternachtsgeschichten“ am Freitag, 16. Dezember, befasst sich unter anderem mit korpulenten Weihnachtsmännern und skurrilen Festbräuchen.

Die Gäste erwartet bei Spekulatius und Glühweinduft ein Blockflöten-Potpourri der schönsten Weihnachtsmelodien, die inhaltlich ganz neu interpretiert werden. Oder auch eine Sportreportage zur „Weihnachtsolympiade“, bei der sich die Teilnehmer im Verspeisen eines Mehr-Gänge-Menüs und beim Auspacken besonders origineller Geschenke messen müssen. Die beliebte Hörspiel-Hexe „Bibi Blocksberg“ wiederum stand Pate für eine Hexen-Szene mit passender Geräuschuntermalung.

Das Programm ist somit besonders geeignet für all diejenigen, die sich etwas anders als üblich auf Weihnachten einstimmen möchten. Der Blick auf die Requisiten – unter anderem kommen Falschgeld, Drogenpäckchen, falsche Bärte, Weihnachtsmannmützen und ein Prinzessinnen-Handspiegel zum Einsatz – verspricht definitiv einen unterhaltsamen Abend.

Das BAT lädt ab sofort regelmäßig zu den „Mitternachtsgeschichten“ in die Tanzschule Cordero López, Theodorstraße 13a (Union-Brauerei, hinterer Teil) ein: „Weihnachten für die Katz“ heißt es dabei am 16. Dezember ab 22 Uhr. Weitere Mitternachtsgeschichten gibt es am 17. Februar zum Thema „Boulevardpresse“ sowie am 21. April mit „Bilderbuchgeschichten“ für Erwachsene. Der Eintritt ist frei. Mehr Informationen unter www.bat-ensemble.de.
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