Unfall in Bremerhaven

Schüler stürzt bei Parkour-Lauf ins Hafenbecken

Beim Parkour-Sport ist am Mittwochnachmittag ein Schüler in Bremerhaven ins Hafenbecken gestürzt. Der 14-Jährige erlitt dabei laut Polizei Prellungen und Hautabschürfungen.
03.01.2019, 19:20
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Schüler stürzt bei Parkour-Lauf ins Hafenbecken
Von Marcel Auermann
Schüler stürzt bei Parkour-Lauf ins Hafenbecken

Der 14-jährige erlitt bei dem Unfall Prellungen und Hautabschürfungen.

Andreas Gebert/dpa

Beim sogenannten Parkour-Laufen ist am Mittwochnachmittag ein Schüler in Bremerhaven ins Hafenbecken gestürzt. Dabei erlitt der 14-Jährige laut Polizei Prellungen und Hautabschürfungen.

Der Jugendliche war in Höhe des U-Bootes „Wilhelm Bauer“ über ein Geländer der Brücke am Alten Hafen/Columbusstraße gestürzt. Er prallte auf einen Betonvorsprung und fiel dann in das Hafenbecken. Freunde halfen dem 14-Jährigen, der keinen Helm und keine Schutzausrüstung trug, aus dem Wasser. Polizisten schützten ihn zunächst mit Decken vor der Kälte. Mit einem Bergetuch der Feuerwehr wurde der Schüler kurz darauf die Uferböschung hinauf an Land gebracht und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Parkour-Laufen oder auch Freerunning ist eine besondere Fortbewegung durch die städtische Umgebung. Der Lauf geht über Hindernisse wie Tore, Treppen, Dächer, Gebäude, Brücken und Wände genauso wie auch durch die Natur. Diese Hindernisse werden mit ganz unterschiedlichen Techniken überwunden wie zum Beispiel Sprüngen, Rollen oder Handständen.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+