Corona-Maßnahme wird verlängert

Schulen und Kitas in Bremen bis mindestens 20. April geschlossen

Bis mindestens 20. April sollen Bremer Schulen und Kitas den regulären Betrieb nicht wieder aufnehmen. Das kündigt Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) an. Dies sei keine Verlängerung der Osterferien.
30.03.2020, 14:42
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Schulen und Kitas in Bremen bis mindestens 20. April geschlossen
Von Sara Sundermann
Schulen und Kitas in Bremen bis mindestens 20. April geschlossen

Bis mindestens zum 20. April sollen Bremer Schulen und Kitas ihren regulären Betrieb nicht wieder aufnehmen (Symbolbild).

Julian Stratenschulte

Regulär enden die Bremer Schulferien nach dem Ostermontag: Ab Dienstag, 14. April, würde normalerweise der Betrieb in Schulen und Kitas wieder anlaufen. Doch nun sollen Kinderbetreuung und regulärer Unterrichtsbetrieb mindestens bis Montag, 20. April, eingestellt bleiben. Das kündigt Bremens Bildungssenatorin Claudia Bogedan (SPD) an. Eine Verordnung dazu werde der Senat am Freitag verabschieden.

Die Senatorin betont: Das bedeute für Schulen nicht, dass die Osterferien verlängert würden. Es solle in der Woche nach den Osterferien weiter ermöglicht werden, dass Schülerinnen und Schüler wie schon zuletzt zuhause lernen.

Bremen hatte zuvor die Schulen und Kitas ab dem 16. März bis auf eine Notbetreuung für Kinder bestimmter Berufsgruppen geschlossen. Diese Schließung sollte zunächst bis einschließlich 14. April gelten. Dieser Zeitraum wird nun verlängert.

Nach den Ferien ende auch die „Ferien-Notbetreuung“, die in der Stadt Bremen auf Grundschulen begrenzt sei, teilt die Bildungsbehörde mit. Die allgemeine Notbetreuung setze ab dem 15. April an allen allgemeinbildenden Schulen dann wieder ein.

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„Uns ist bewusst, dass das eine sehr belastende Situation für alle ist und die Anforderungen des Bundes und des Landes Familien, Kitas und Schulen im Sinne der Gesundheit aller sehr viel abfordern", sagt Claudia Bogedan. Sie betont aber auch, Teams in Kitas und Schulen seien mit Hingabe im Einsatz. Indem Schul- und Kita-Beschäftigte Notbetreuung und Lernen zu Hause ermöglichten, trügen sie "massiv zur Aufrechterhaltung des Gemeinswesens bei", so Bogedan. "Ich kann dafür nicht genug danken."

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