"Schwitzen statt sitzen" Schwarzfahrer sollen nicht ins Gefängnis

Wer Geldstrafen nicht zahlt, muss dafür ersatzweise ins Gefängnis. Auch wenn nur ums Schwarzfahren geht. Bremen und Niedersachsen versuchen, diese Strafen abzuwenden. Auch aus finanziellen Gründen.
19.05.2022, 05:00
Lesedauer: 4 Min
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Schwarzfahrer sollen nicht ins Gefängnis
Von Ralf Michel

In der Bremer Justizvollzugsanstalt (JVA) sitzen derzeit 36 Männer und Frauen eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe ab. Weil sie eine Geldstrafe nicht zahlen konnten oder wollten, sind sie dafür ersatzweise ins Gefängnis gegangen. So wie jährlich rund 50.000 Menschen in Deutschland, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete. Etwa jede Vierte dieser Haftstrafen geht auf Schwarzfahren zurück oder wie es amtlich heißt: auf das "Erschleichen von Leistungen". Deutschlandweit sind diese Haftstrafen umstritten. Auch in Bremen und Niedersachsen, wo deshalb mit gezielten Maßnahmen versucht wird, Ersatzfreiheitsstrafen zu vermeiden.

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