Staatsschutz der Polizei ermittelt Schweineteile vor Moschee geworfen

Unbekannte haben abgetrennte Teile von Schweinekadavern auf das Grundstück einer Moschee in Bremerhaven geworfen. Der Staatsschutz ermittle, sagte ein Bremerhavener Polizeisprecher. Man gehe von einer politisch motivierten Tat Rechtsextremer aus.
23.03.2017, 07:10
Lesedauer: 1 Min
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Von Elke Hoesmann

Unbekannte haben am Wochenende abgetrennte Teile von Schweinekadavern auf das Grundstück einer Moschee in Bremerhaven geworfen. Der Staatsschutz ermittele, sagte ein Bremerhavener Polizeisprecher. Man gehe von einer politisch motivierten Tat Rechtsextremer aus.

Bislang Unbekannte haben am Wochenende abgetrennte Teile von Schweinekadavern auf das Grundstück einer Moschee geworfen. Der Staatsschutz ermittle, sagte ein Bremerhavener Polizeisprecher am Mittwoch auf Anfrage. Man gehe von einer politisch motivierten Tat Rechtsextremer aus.

Die Schweineohren und -pfoten waren am Sonnabendmorgen auf dem Parkplatz der Fatih-Moschee entdeckt worden. Nach Angaben der Polizei liegt die Moschee an einem Wanderweg, von dort seien die Teile vermutlich auf das Gelände geworfen worden. Die Gemeinde habe Anzeige wegen Störung der Religionsausübung gestellt.

Für Muslime gilt Schweinefleisch als unrein. Die Islamische Föderation Bremen (IFB), zu der die Moschee gehört, spricht von einem „widerlichen Anschlag“. In einer Erklärung zu dem Vorfall heißt es, die IFB sei besorgt und wünsche eine vollständige Aufklärung durch die Behörden.

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