St.-Johannis-Schüler übergeben „Rote Hände“ an Bundestagsabgeordneten Carsten Sieling / Auch ein Zeichen gegen Kindersoldaten gesetzt

Sechstklässler prangern Kinderarbeit an

Altstadt. Schüler der katholischen St. Johannis-Schule in der Altstadt haben "Rote Hände" an den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Sieling übergeben. Damit setzen die Schüler ein Zeichen gegen Kinderarbeit und Kindersoldaten. Die Sechstklässler hatten über 300 rote Handabdrücke angefertigt .
02.06.2013, 05:00
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Von Wk

Altstadt. Schüler der katholischen St. Johannis-Schule in der Altstadt haben "Rote Hände" an den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Sieling übergeben. Damit setzen die Schüler ein Zeichen gegen Kinderarbeit und Kindersoldaten. Die Sechstklässler hatten über 300 rote Handabdrücke angefertigt .

Lehrerin Gabriele Hirte hatte mit ihren Schülerinnen und Schülern im evangelischen Religionsunterricht zum Thema "Kinder hier – und anderswo" gearbeitet. Im Selbstversuch nähten die Kinder innerhalb kürzester Zeit Pailletten auf ein Stück Stoff, um eine Vorstellung von den harten Arbeitsbedingungen für Kinder in vielen Ländern der Welt zu bekommen. Die Klasse beschäftigte sich auch mit der Situation von Kindern, die unter Zwang zu Kindersoldaten gemacht werden.

Mit der Übergabe der "Roten Hände" an Carsten Sieling appellieren die Schüler an die Politikerinnen und Politiker, sich für die Kinderrechte starkzumachen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete versprach, sich für das Anliegen der St.-Johannis-Schüler einzusetzen. Er werde prüfen, ob die "Roten Hände" aus Bremen an die Vereinten Nationen weitergegeben werden können, sagte Sieling. Die evangelische Religionsklasse der katholischen St. Johannis-Schule möchte in jedem Fall auf dem Laufenden gehalten werden, wohin die Reise ihrer "roten Hände" geht.

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