„Sunrise“-Gebiet

Startschuss für Anwohnerparken

Was lange währt, wird hoffentlich endlich gut: Ende vergangener Woche ist der Startschuss für das Anwohnerparken in der Östlichen Vorstadt gegeben worden.
09.11.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Startschuss für Anwohnerparken
Von Sigrid Schuer

Ein Teil der Bewohnerschaft reagierte in den letzten Wochen zunehmend ungeduldig. Doch nun haben Mobilitätssenatorin Maike Schaefer (Grüne) und Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) endgültig den Startschuss für das Anwohnerparken gegeben. Zwar war ursprünglich eine symbolische Enthüllung eines Anwohnerparken-Schildes geplant. Doch diese Zeremonie ließ sich coronabedingt nicht umsetzen. Seit Donnerstag, 5. November gilt: Wer ein Auto im „Sunrise“-Gebiet der Östlichen Vorstadt abstellen möchte, die oder der muss über einen Bewohnerparkausweis verfügen oder einen kostenpflichtigen Parkschein ziehen.

„Es gilt, die Alternativen zum eigenen Auto zu stärken. Deshalb werden auch noch zwei zusätzliche Carsharing-Stationen eingerichtet. Zudem wurden mehr als 100 neue Fahrradbügel aufgestellt, auch das hilft, die Gehwege wieder freizuräumen“, sagte Schaefer. Nun werden 1630 Meter Gehweg vom unerlaubten Parken freigehalten. Innensenator Mäurer ergänzte: „Die Straßenverkehrsordnung hat klare Regeln: Es wird grundsätzlich am rechten Fahrbahnrand geparkt. Es war nicht mehr hinnehmbar, in welchem Maße sich Behinderungen hier durch parkende Autos auf den Gehwegen eingebürgert hatten“. Aufgrund einer leichten Verspätung bei Beschilderung, Markierung und Start des Anwohnerparkens werden die Bewohnerparkausweise einen Monat länger gültig sein.

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