Hochseefischerei-Museum

Seitentrawler „Gera“ wird in Bremerhaven saniert

Das 1959/60 gebaute Hochseefischerei-Museum wird für die neue Saison saniert. Hierbei soll die Versiegelung der Fugen zwischen den Holzplanken saniert werden.
03.03.2020, 20:27
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Seitentrawler „Gera“ wird in Bremerhaven saniert
Von Heinz-Peter Petrat
Seitentrawler „Gera“ wird in Bremerhaven saniert

Die „Gera“ liegt seit 1990 als Museumsschiff im Schaufenster Fischereihafen. 1959/60 ist das Schiff auf der Peene-Werft in Wolgast gebaut worden, heute ist es der letzte deutsche Seitentrawler.

Philipp Hannappel

Die „Gera“, das schwimmende Hochseefischerei-Museum in Bremerhaven, wird fit gemacht für die neue Saison. Seit vier Monaten ist an dem Liegeplatz im Schaufenster Fischereihafen das Achterdeck des Schiffs eingerüstet. Die Versiegelung der Fugen zwischen den Holzplanken wird erneuert. Ab Sonnabend, den 28. März, kann das Schiff dann wieder besichtigt werden. Geöffnet ist es täglich von 11 bis 18 Uhr.

Die „Gera“, gebaut 1959/60 auf der Peene-Werft in Wolgast, ist der letzte deutsche Seitentrawler. Die Netze wurden bei dem Typ an den Seiten des Schiffes ausgebracht. Das 65 Meter lange Schiff fuhr ab 1961 in der Hochseefischereiflotte des Fischkombinats Rostock. Seit 1990 liegt die „Gera“ als Museumsschiff im Schaufenster Fischereihafen.

Um dieses letzte Schiff seiner Art zu erhalten, hatte es im vergangenen im Dock einen neuen Unterwasser- und Außenanstrich erhalten. Für die aktuellen Sanierungsarbeiten hat das Museum laut einem Bericht der „Nordsee-Zeitung“ rund 15.000 Euro an Kosten veranschlagt.

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