Zwischen Rotlicht und Dunkelfeld Senat nennt Zahlen zur Prostitution in Bremen

In einer umfangreichen Anfrage wollte die CDU-Fraktion wissen, wie es um die Sex-Dienstleistungen in Bremen steht und wie der Senat das Prostituierten-Schutzgesetz anwendet - nun hat er geantwortet.
22.05.2021, 06:38
Lesedauer: 3 Min
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Senat nennt Zahlen zur Prostitution in Bremen
Von Joerg Helge Wagner

Fast 1,5 Millionen Euro haben verschiedene Dienststellen des Landes in den Jahren 2018 bis 2020 ausgegeben, um das Prostituierten-Schutzgesetz in Bremen und Bremerhaven umzusetzen. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervor. 794 Sexarbeiterinnen und -arbeiter sind demnach aktuell in beiden Städten angemeldet, arbeiten also ganz legal. Für die Bremer Kassen bleibt aus diesem Gewerbe eine relativ kleine Summe hängen: In der Senatsantwort werden lediglich 25.000 Euro genannt, die das Wirtschaftsressort in den drei Jahren an Einnahmen verbuchen konnte – offenbar Gebühren aus den Anmeldeverfahren.

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