Planung soll bis Ende 2018 stehen

Senat will Konzept für Spielplätze

Die Gestaltung und Verteilung der Spielplätze im Bremer Stadtgebiet soll längerfristig geplant werden. Das Sozialressort wird den Auftrag für ein entsprechendes Konzept erhalten.
09.10.2017, 18:30
Lesedauer: 1 Min
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Senat will Konzept für Spielplätze
Von Jürgen Theiner

Wie soll sich die Spielplatz-Landschaft im Stadtgebiet langfristig weiterentwickeln? Wo müssen aufgrund der Bevölkerungsentwicklung neue Projekte angeschoben werden? Antworten auf diese Fragen soll ein umfassendes Spielraumförderkonzept geben, das bis Ende 2018 vorliegen soll. Einen entsprechenden Auftrag wird der Senat voraussichtlich an diesem Dienstag Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) erteilen.

Der Landesregierung liegt ein Sachstandsbericht für das Projekt Spielraumförderkonzept vor, in dem die Rahmenbedingungen ausführlich beschrieben sind. Aktuell verwaltet das Sozialressort knapp 72 Hektar öffentlicher Spielflächen, von denen allerdings längst nicht alle so attraktiv und einladend gestaltet sind, wie Fachleute sich das vorstellen. Dafür waren die Mittel, die in den vergangenen Jahren für Unterhaltung und Investitionen zur Verfügung standen, schlicht zu gering. Es wurden lediglich rechtliche Verpflichtungen erfüllt und „aus Sicherheitsgründen unabweisbare Reparaturen und Rückbauten vorgenommen“, wie in der Senatsvorlage eingeräumt wird.

Für das Spielraumförderkonzept soll nun zunächst als Grundlage unter anderem ein vollständiges Kataster aller relevanten Flächen angelegt werden. Ein Grund dafür ist, dass neben den vom Stahmann-Ressort verwalteten Spielplätzen beispielsweise auch Schulhöfe und Kita-Außengelände sowie bestimmte öffentliche Grünflächen in die Überlegungen einbezogen werden sollen.

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