Geschenk an den BUND als Symbol für den Erhalt alter Baumsorten Senator pflanzt Kirschbaum

Bremen. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des BUND im vergangenen Jahr hatte Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) dem Naturschutzverein einen Baum geschenkt. Gepflanzt wurde er am Mittwoch im Hastedter Park nahe des Weserwehrs.
05.11.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von LISA JENKEL

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des BUND im vergangenen Jahr hatte Umweltsenator Joachim Lohse (Grüne) dem Naturschutzverein einen Baum geschenkt. Gepflanzt wurde er am Mittwoch im Hastedter Park nahe des Weserwehrs. Die „Dönissens Knorpelkirsche“ ist nicht irgendein Baum: Wie Dieter Mazur, Vorsitzender des BUND Bremen, sagte, ist der Baum ein Symbol für den Erhalt alter Baumsorten.

Das ist eines der vielen Projekte, die der BUND Bremen vorantreibt. Mazur erklärte, dass der Kirschbaum vom Senator nun auch Teil der Projekte „Bremen blüht auf“ und „Bremen summt“ sei, denn je mehr Obstbäume es gebe, desto besser sei das für die Bremer Bienen.

Zum Lachen brachte Mazur die Anwesenden mit der Aussage, der soeben gepflanzte Kirschbaum gehöre zu einer der bekanntesten Sorten Deutschlands: Kaum einer hatte zuvor von Dönissens Knorpelkirsche gehört. Auch Joachim Lohse nicht, der den Baum als „wunderschönes Sinnbild“ der Zusammenarbeit zwischen dem BUND und seiner Behörde beschrieb. Lohse hofft, dass der Baum, der in der Nähe seines Wohnortes steht, im Sommer viele Früchte tragen wird, damit er von ihnen probieren kann. Voraussetzung: Die Vögel fressen nicht alle Kirschen auf. Dieter Mazur gab Entwarnung. Die Früchte der Dönissens Knorpelkirsche sind gelb und damit für die Vögel nicht gut zu sehen. Es bestehe die Chance, dass Lohse und die Spaziergänger am Weserwehr Kirschen naschen können.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+