LED-Leuchten sparen Strom

Senatorin weiht Flutlichtanlage ein

Oberneuland. Deutschlands größte LED-Flutlichtanlage auf einem Sportplatz ist beim Bremer Hockey-Club am Heinrich-Baden-Weg in Oberneuland in Betrieb gegangen. „Dank intelligenter Steuerung in Kombination mit der LED-Technik wird der Verbrauch an elektrischer Energie um rund 70 Prozent sinken“, sagte Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann.
09.10.2017, 00:00
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Von Matthias Holthaus
Senatorin weiht Flutlichtanlage ein

Anja Stahmann (2. v.r.) und Anke Precht (Mitte) vom Sportamt mit Vertretern des BHC.

Axel Kaste www.kaste.biz und Thomas Walbröhl, Thomas Walbröhl

Oberneuland. Deutschlands größte LED-Flutlichtanlage auf einem Sportplatz ist beim Bremer Hockey-Club am Heinrich-Baden-Weg in Oberneuland in Betrieb gegangen. „Dank intelligenter Steuerung in Kombination mit der LED-Technik wird der Verbrauch an elektrischer Energie um rund 70 Prozent sinken“, sagte Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann. Erstmals werde diese neue Technik auf einem Sportplatz in Bremen eingesetzt. „Das spart Geld und hat einen positiven Effekt auf unser Klima.“ Die Senatorin hatte die Anlage mit einem Zuschuss in Höhe von 36 000 Euro gefördert.

Wo bislang sechs Flutlichtmasten mit insgesamt 14 Strahlern das Feld erleuchtet haben, stehen heute 24 LED-Leuchten am Spielfeldrand. Sie können das Feld auf 500 Lux ausleuchten und machen damit einen Spielbetrieb für den Hochleistungssport mit gefüllten Zuschauerrängen möglich. Bislang war bei 200 Lux Schluss. Der Stromverbrauch sinkt unter diesen Bedingungen von 31 auf neun Kilowatt. Zudem kann der Platz nun über eine Smartphone-App künftig viel zielgerichteter beleuchtet werden: je nach Bedarf etwa nur das halbe Spielfeld oder nur der Torraum. „Der Verein kann im Vergleich zur alten Lichtanlage fast 18 000 Kilowattstunden jährlich einsparen“, sagte Martin Schulze, Geschäftsführer im Bremer Hockey-Club. „Anders als bei der bisherigen Halogen-Metalldampftechnik können wir zudem auf den teuren Austausch der Lampen verzichten. Die LED-Technik ist auf eine Nutzungsdauer von 30 Jahren ausgelegt.“

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