Rückbau des Segelschiffs Wirbel um Kosten für „Seute Deern“

Es laufen Gespräche darüber, wie der Rückbau des traditionsreichen Segelschiffs „Seute Deern“ in Bremerhaven finanziert werden soll. Einer Steigerung der Kosten widerspricht das Häfenressort.
01.07.2020, 05:13
Lesedauer: 1 Min
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Wirbel um Kosten für „Seute Deern“
Von Pascal Faltermann

Die Kosten für das Abwracken des traditionsreichen Segelschiffs „Seute Deern“ belaufen sich auf drei Millionen Euro. Auf diese Summe hatte Tim Cordßen, Staatsrat im Wissenschafts- und Hafenressort, die Arbeiten bereits im Mai beziffert (wir berichteten). In mehreren Medienberichten von Montag und Dienstag war unterdessen von einer Verdreifachung der Kosten die Rede. „Das ist nicht korrekt“, sagt Sebastian Rösener, Sprecher von Häfensenatorin Claudia Schilling (SPD), dem WESER-KURIER.

Über die Finanzierung des Rückbaus der „Seute Deern“ befinden sich laut Rösener die Stifter, das Land Bremen und die Stadt Bremerhaven aktuell in Gesprächen. Zu einem möglichen Neubau des Schiffs warte das Ressort derzeit auf die Ergebnisse der Variantenstudie, die im Mai vom Magistrat der Stadt Bremerhaven in Auftrag gegeben wurde. „Wenn diese im Spätsommer vorliegen, werden wir die Gespräche mit der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien über den Zuwendungsbescheid fortsetzen“, so der Sprecher.

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Vom Bund hatte es eine Zusage in Höhe von 47,1 Millionen Euro für den Museumshafen gegeben. Davon sind 46 Millionen Euro für den maritimen Totalschaden der „Seute Deern“ und 1,1 Millionen Euro für die Sanierung des Feuerschiffs „Elbe 3“, das ebenfalls im Hafen liegt, angedacht. Am vergangenen Montag war der Stiftungsrat des Deutschen Schifffahrtsmuseums zusammengekommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Konkrete Entscheidungen sollen in der Sitzung allerdings nicht getroffen worden sein.

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