Zwei weitere Vorfälle Sexuelle Belästigung auf der Breminale

Die Zahl der mutmaßlichen Opfer steigt weiter an: Zwei weitere Frauen haben der Bremer Polizei gemeldet, dass sie während der Breminale sexuell belästigt worden sind.
20.07.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Sexuelle Belästigung auf der Breminale
Von Pascal Faltermann

Die Zahl der mutmaßlichen Opfer steigt weiter an: Zwei weitere Frauen haben der Bremer Polizei gemeldet, dass sie während der Breminale sexuell belästigt worden sind.

Zwei weitere Frauen haben sich bei der Bremer Polizei gemeldet und angegeben, dass sie während der Breminale ­sexuell belästigt worden seien. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer steigt mit Stand von Dienstagabend damit auf nunmehr zwölf Fälle, teilt ein Polizeisprecher mit. Es habe zudem vier weitere Hinweise von Zeugen gegeben, die auffällige Beobachtungen gemacht haben.

Bei allen Vorfällen seien die Frauen in unterschiedlicher Stärke an der Brust oder im Schritt angefasst und begrapscht worden. Zu den Berührungen kommt es laut Polizeiangaben oberhalb der Kleidung. Die Vorkommnisse verteilen sich über alle Tage der Breminale. Einen Schwerpunkt habe es vor allem in den Abendstunden während der Konzerte am Freitag und Sonnabend gegeben. Grundsätzlich lasse sich laut den Beamten sagen, dass dieses gehäufte Auftreten bei Veranstaltungen mit vielen Personen und ohne Eintritt vorkomme, die für alle frei zugänglich seien.

Die Mitarbeiter des zuständigen Fachkommissariats gehen davon aus, dass vor allem durch die große mediale Aufmerksamkeit das Dunkelfeld ziemlich erhellt worden ist und sich keine weiteren Opfer mehr melden. Trotzdem gilt weiterhin der Aufruf, sich mit dem Kriminaldauerdienst unter Telefon 362 38 88 in Verbindung zu setzen. Die Polizei hatte am Wochenende insgesamt sechs Tatverdächtige vorläufig festgenommen und ohne einen vorliegenden Haftgrund wieder entlassen. Bei den Verdächtigen soll es sich „überwiegend um Flüchtlinge aus Afghanistan“ handeln. Mit ersten Ermittlungsergebnissen sei in dieser Woche nicht mehr zu rechnen, so der Polizeisprecher.

Lesen Sie auch

Lesen Sie auch

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+